Bereits Ende 2015 machte ein Zugreisender mit einer waghalsigen Aktion auf sich aufmerksam. Weil der Zug ohne ihn, aber mit seinem Gepäck losfuhr, sprang er kurzerhand auf das Trittbrett zwischen der schiebenden Lok am Ende des Zuges und dem letzten Waggon. 

Aus Liebe zum Gepäck sein Leben riskieren 

Der Bahnreisende riskierte in Stuttgart aus Liebe zu seinem Gepäck einfach mal sein Leben. Nicht ohne sein Gepäck, dachte sich der Mann wohl: Der 39-jährige hatte am Stuttgarter Hauptbahnhof noch schnell eine Zigarette auf dem Bahngleis geraucht. Dann fuhr der Zug plötzlich mit seinem Gepäck los, wie die Polizei mitteilte. Der Mann stand da aber immer noch auf dem Bahngleis.

Aus Angst, seine Sachen zu verlieren, sei er dann kurzerhand auf das Trittbrett zwischen der schiebenden Lok am Ende des Zuges und dem abschließenden Waggon gesprungen. Ein doch eher lebensmüdes Vorhaben. Nach ganzen 21 Kilometern Fahrt stoppte der Zug erst bei Vaihingen im Kreis Ludwigsburg. Die Aktion wurde von einem Zeugen beobachtet, der die Polizei verständigte.

Erst denken und nicht springen!

Ein Hubschrauber suchte die Strecke sogar erst noch ab, konnte dann aber wieder abdrehen. Der Mann musste nach seiner Aktion mit einem Bußgeld rechnen. Das nächste Mal verständigt der Herr vielleicht lieber die Bahngesellschaft, als auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Die Moral von der Geschichte: Erst denken und nicht springen!

SchnäppchenDealer

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