Was für eine Diskussion nur ein Sänger verursachen kann. Es geht um den deutschen Sänger Xavier Naidoo. Er wurde zuerst auserkoren, zum ESC 2016 zu fahren. Er sollte in Stockholm für Deutschland singen. Nun hat der Norddeutsche Rundfunk mitgeteilt, dass der Vorschlag wieder zurückgezogen wird.

Zu unnormal

Foto Smalltown Boy:/ Quelle: Wikimedia / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de
Foto Smalltown Boy:/ Quelle: Wikimedia / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Es muss ein Sänger her, der das Land nicht spaltet und der keine Songtexte aufweist, die zu schlüpfrig und zweideutig sind. „Xavier Naidoo ist ein herausragender Sänger, der nach meiner Überzeugung weder Rassist noch homophob ist“, sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. „Es war klar, dass er polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht. Wir haben das falsch eingeschätzt.“ Solche Reaktionen möchte der Sender natürlich nicht haben. Xavier Naidoo sagt dazu: „Vor einigen Monaten ist die ARD auf mich zugekommen und hat mich gebeten, im nächsten Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm anzutreten.“ Jedoch nimmt er die Entscheidung relativ entspannt auf.

Heftiger Widerstand

Es gab einen sehr großen und heftigen Widerstand, da sehr viele Personen nicht wollten, dass der Sänger zum ESC fährt. Viele Petitionen liegen gegen die Pläne der ARD, den Sänger ohne Konkurrenz für Deutschland antreten zu lassen. Naidoo hat auch schon viele Diskussionen angeregt, dafür, dass er Deutschland nicht als souveränen Staat ansieht. Zu viel politische Eingriffe hat Naidoo auf seinem Konto, was für deutsche Verhältnisse die Nation spaltet. Schade finden es viele Promis, die sich für Naidoo stark machen und es nicht gut finden, dass nun seine politischen Ansichten im Mittelpunkt stehen und nicht sein musikalisches Können.

SchnäppchenDealer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.