Junge Familien stellt sich heutzutage oft die Frage „Wie halte ich das Baby nachts warm?“. Besonders wenn es in die kalten Tage des Jahres geht, ist dies eine wirklich wichtige Frage. Welche Möglichkeiten gibt es und welche ist für uns die beste Variante? Der folgende Text erläutert, Möglichkeiten, Varianten und wovon man absolut die Finger lassen sollte.

Baby in Strampler schläft | Foto: t.tomsickova / depositphotos.com

Babys hält man nachts am Besten mittels einem geeigneten Schlafsack warm. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Strampler. Er wird dem Kind über den Schultern zugeknöpft. Bei einigen Modellen gibt es auch einen Reißverschluss an der Front. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Reißverschluss von oben (Halspartie des Kindes) nach unten (Fußpartie des Kindes) geschlossen wird. Ansonsten kann das Kleinkind den Schlafsack selbstständig öffnen. Das wäre nicht ideal, da es ansonsten frei von jeglicher Warmhalte- Quelle in seinem Bettchen liegen würde.

Schlafsäcke gibt es in verschiedenen Größen (wie Kleidergrößen des Babys) zu kaufen. Die Faustregel hierbei ist, dass zwischen Fußende des Babys und Ende des Schlafsackes 10- 15 cm Platz sein sollten. Dies ist nicht zu viel, dass das Kind hineinrutscht, aber auch nicht zu wenig, so dass das Baby sich eingeengt fühlt.

Bei Schlafsäcken gibt es Sommer- und Wintermodelle. Die Wintermodelle sind oftmals wattiert und gut gepolstert, so dass es dem Baby nicht zu kalt wird. Die Sommermodelle sind oft aus einer Lage Stoff. Hierbei ist ein Baumwollstoff sinnvoll, da dieser automatisch atmungsaktiv ist und das Baby so seine Körpertemperatur regulieren kann. Bei Kunstfasern ist dies leider oftmals nicht der Fall. Dann schwitzen die Kleinen übermäßig.

Es ist anzuraten den Schlafbereich des Kindes, trotz der Bedenken, dass das Kind frieren könnte, kühl zu halten. Das Kind soll ausreichend Sauerstoff zur Verfügung haben und eine zu warme Umgebung kann auch mit dem „plötzlichen Kindstod“ in Verbindung gebracht werden.

Wer sich gegen einen Schlafsack entscheidet, weil z.B. das Baby es nicht mag im Schlafsack zu liegen, der kann auf einen Strampler ausweichen. Dieser wird ebenfalls an die Raumtemperatur angepasst. Warme Modelle für den Winter, leichte für den Sommer.

Eine Decke ist bei Babys eher abzuraten, da diese entweder darunter verschwinden könnten oder die Decke von sich strampeln. So könnte das Kind/ Baby wiederum auskühlen.

Wenn man sich doch für eine Decke entscheiden sollte, dann ist anzuraten, dass diese nur so groß wie ein Kopfkissen ist. Also ca. die Maße von 90 x 90 cm hat. Und es sollte ein leichtes Deckenmodell sein, damit das Kind die Decke eigenständig anheben kann.

Oftmals liest man auch von Heizdecken oder Heizelementen in Babybetten. Halt … Stopp…! Davon ist absolut abzuraten. Die Kinder können somit ihre eigene Körpertemperatur nicht mehr regeln. Die kann einen Kreislaufkollaps nach sich ziehen. Diesen sollte man unbedingt aus dem Weg gehen, da dieser lebensbedrohlich für Babys ist.

Für welche der vorgeschlagenen Varianten sich junge Familien nun entscheiden, ist absolut nach den Bedürfnissen der Babys und der Familien zu orientieren. Ob Schlafsack, Strampler oder kleine, leichte Decke. Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Viel Freude beim Herausfinden!

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