Im Kampf um die Stimmen der jungen Wähler geht vor allem die Piratenpartei neue Wege, schließlich setzen sich die Piraten für jugendaffine Themen wie Urheberrecht und Datenschutz wie keine andere Partei ein. Die Rechnung scheint auch aufzugehen, denn bei der U18-Wahl, einer fiktiven Wahl für Jugendliche, deren Ziel es ist, mehr junge Leute für Politik zu begeistern, kamen die Piraten auf sensationelle 8,7 Prozent und würden damit in den Bundestag einziehen. Ob diese Werte auch nur annähernd bei der Bundestagswahl eintreten, wird sich am Sonntagabend zeigen. Und dafür bekommt man unerwartete Schützenhilfe: Auf der Startseite der „illegalen“ Download- und Streamingseite kino.to wurde nun Werbung für die Piratenpartei geschalten und man kann den Wahlslogan „Klarmachen zum Ändern“ lesen. Wer sich also den neuesten Blockbuster aus Hollywood anschauen möchte, der wird mit Politik konfrontiert. Doch ob die Piratenpartei diesen Banner gerne sieht? Schließlich kann dies schnell zu Verwirrungen führen und Unwissende assoziieren mit der Piratenpartei schnell „Die Piraten wollen sowieso nur kostenlos Filme/Musik laden“!

4 Comments on Wahlwerbung auf „illegalen“ Seiten

  1. Was sagen die Piraten denn selber dazu? Weiß das Jemand?

    Ich hoffe, die Piraten bekommen dadurch nicht ein negatives Image! Ich hätts nich zugelassen!

  2. Das ist wie mit Jörg Tauss, er ist halt Mitglied und damit hat es sich, man hat als Partei ja nun nicht immer in der Hand, was die Mitglieder und Supporter so treiben.

  3. Fragt doch die <Piraten (die haben bestimmt ein Impressum auf Ihrer Webseite) und ann dikutiert nicht soviel untereinander – ja ich weiss, dass nennt sich meinungen austauschen. Achso: ich hoffe es kommt hier keiner auf die Idee und gibt mir zu verstehen, dass dieser beitrag zu alt ist und es heir keinen mehr interressiert. dann nehmt ihn vom Netz. ich habe heir das recht meine meinung abzugeben. egal wie lat der beitrag ist. ob diese freigeschaltet wird, liegt beim admin.

    Noch was: Zitat: Schließlich kann dies schnell zu Verwirrungen führen und Unwissende assoziieren mit der Piratenpartei schnell „Die Piraten wollen sowieso nur kostenlos Filme/Musik laden“!

    Wer so etwas INTERPRETIERT ist selbst schuld, bzw. macht einen denkfehler, denn es sollte nicht automatsich so ein Schubladendenken entstehen dürfen. Aber verhindern kann man dieses niemals. Aber. Wer sagt denn, dass der betreiber von kino.to diesen Inhalt ohne das einverständnis der sg. Piratenpartei eingestellt hat (auf seiner Seite)???????? So ein Quatsch!

    Also ich finde es immer lustig, dass viele der meinung sind, kino.to & beststreams.org wären illegal… so ein Quatsch.

    Zuallererst: Zum § 44a UrHG: Findet das „Herausholen“ der Musik lediglich durch bloße Hören, d.h. ohne Manifestation der Musikdaten auf irgendeinem
    Speicher statt, z.B. beim live-streaming, so ist dies urheberrechtlich keine Nutzung und damit rechtlich unrelevant.

    Bedeutet: Betrachten von urheberrechtlich Geschütztem Material (Allgemein also auch UNentgeldlich) ist LEGAL !

    Hier lest mal nach: (:-))

    PS im Vorfeld: Die Piratenpartei ist klasse! Ihr habt anscheined noch nicht wirklich den Sinn verstanden, welche Ziele diese Partei verfolgt. Also ich bin für die Vorratsdatenspeicherung – Muss ja auch nicht negativ sein. Ebenso würde jeder, der eine Partei wie diese leitet diesen schritt auf Streaming Portale, Tauschbörsen usw. machen- Der Betreiber von kino.to hat diese Entscheidung sicherlich unentgeldlich getroffen (und selbst wenn) … weil er der meinung ist, dass er diese Partei unterstützen sollte, ist ja auch sein gutes Recht. Es ist seine PRIVATE Webseite! Es ist keine Kommerzielle Webseite (ausgenommen die Werbung auf der Seite wodurch er verdient)

    Quelle des Auszuges: http://marken-consulting.com/200402c.htm

    Gruß Jemand der sich erkundigt hat – LESET UND LERNET (immer diese allgemeinen Aussagen)

    PPS: Ebenfalls das Zwischenspeichern (per Cache) in eurem Browser von jeglichem Streammaterial: Quelle: http://marken-consulting.com/200402c.htm

    Auszug:

    8.2. Browsen, Cashing: vorübergehender Download

    Auszug Anfang

    Durch den neu eingeführten § 44a UrhG wird nun klargestellt, dass, „vorübergehende Vervielfältigungshandlungen, die flüchtig oder begleitend sind und einen integralen und wesentlichen Teil eines technischen Verfahrens darstellen und deren alleiniger

    Zweck es ist, eine Übertragung in einem Netz zwischen Dritten durch einen Vermittler oder eine rechtmäßige Nutzung eines Werkes oder sonstigen Schutzgegenstands zu ermöglichen, und die keine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung haben,“ zulässig sind. Damit ist die Vervielfältigung im Cache oder auf dem Proxy-Server weder erlaubnis- noch vergütungspflichtig.

    Auszug Ende

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