Nachhaltigkeit gilt immer mehr als Wettbewerbsvorteil, denn die Deutschen vertrauen verstärkt auf umweltfreundliche Produkte. Im Zuge dessen hat sich eine ganze Startup-Szene entwickelt, die versucht, den Alltag nachhaltiger zu gestalten und damit große Umsätze erzielt. Im Folgenden werden einige Firmen vorgestellt, die mit einem grünen Daumen auf sich aufmerksam machen.

Nachhaltiger Bade-Alltag: Hydrophilic

Die Sanitärbranche legt in Deutschland aktuell stark zu. Das liegt daran, dass sich im Baubereich das Marktvolumen zwischen 2013 und 2017 um zwölf Prozent vergrößert hat. Inzwischen möchten immer mehr Firmen auch das Badezimmer nachhaltig gestalten. Ein gutes Beispiel ist das Hamburger Start-up Hydrophilic, welches das heimische Badezimmer mit einem kompletten Sortiment an nachhaltigen Produkten ausstatten möchte, wie Berlin-Recycling schreibt. Dazu gehören Wattestäbchen aus Bambus, biologisch abbaubare Seife, Schwämme aus der Konjakwurzel und viele weitere Produkte. Hydrophil war mit seinen Innovationen bislang sehr erfolgreich. Und auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es ähnliche Start-ups.

Foto: betway.com

Nachhaltige Mode: Avocadostore

Mode ist einer der Bereiche, in dem die nachhaltige Entwicklung stets erst mit Verspätung ankommt. Wie Betway recherchiert hat, sorgt der Trend zur „Fast Fashion“ dafür, dass jährlich 79 Milliarden Kubikmeter Wasser von der Modeindustrie verbraucht werden. Und auch andere Ressourcen werden in Massen verbraucht. Manche große Marken wie Adidas lenken gegen den Trend zur Verschwendung und haben in ihren Büros deshalb zum Beispiel Plastikfolie verbannt. Zara wiederum peilt bis 2025 an, überhaupt keinen Deponiemüll mehr zu erzeugen.

Doch nur junge Firmen wie Avocadostore gehen schon jetzt die ganze Distanz und produzieren auch wirklich nachhaltige Kleidung. Hier kann man mehr als 130.000 nachhaltige Produkte von über 2.000 Marken kaufen, wie Avocadostore selbst schreibt. Alle davon bewusst und fair produziert, bei ebenso gerechter Entlohnung der Angestellten. Das lohnt sich und entlastet zusätzlich das eigene Gewissen.

Nachhaltige Möbel: Allnatura

Das ökologische Einrichtungshaus Allnatura blickt inzwischen auf eine 35-jährige Geschichte voller Erfahrung bei der nachhaltigen Produktion zurück, wie Wohnglueck schreibt. Begonnen hat der Betrieb mit Betten und Matratzen. Inzwischen führt die Firma aber auch alle Arten von nachhaltigen Möbeln, die vergleichsweise schadstoffarm sind und aus verantwortungsvoller Produktion stammen. Das beginnt bei Esstischen wie „Tario“, der direkt bei Allnatura bestellt werden kann und geht über Büroeinrichtungsgegenstände bis hin zu Möbeln fürs Schlafzimmer. Wer bei Shops wie Allnatura kauft, sorgt daher nicht nur für eine gute Umweltbilanz, sondern kann sich am Ende auch über äußerst hochwertig gestaltete Möbel freuen – egal, für welchen Einrichtungsstil.

Fazit

Nachhaltige Firmen werden in Zukunft einen immer größeren Wettbewerbsvorteil haben. Beispiele wie Allnatura, Avocadostore und Hydrophil zeigen, wohin die Entwicklung geht. Wirtschaft geht auch umweltfreundlich und das sollten alle Industrien beachten. Denn die Konsumenten kaufen mit jedem Jahr bewusster.

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