Schlagwort: Skandal

Die 10 größten (Internet-)Aufreger 2013

2013 gehört nun endgültig der Geschichte an. Auch im letzten Jahr ist wieder allerhand passiert. Grund genug um mal in sich zu gehen und die größten Shitstorms der vergangen Periode Revue passieren zu lassen.

Nummer 10: Bushido – „Stress ohne Grund“

Es ist noch gar nicht so lange her, da sorgte Bushido mit seiner Auszeichnung des Goldenen Bambi für Aufsehen. Auch im letzten Jahr war es nicht wirklich still um ihn. Mit dem letzten Song „Stress ohne Grund“ attackierte er einige Prominente und Politiker, was von vielen als Morddrohung angesehen wurde. Mittlerweile steht das Lied auf dem deutschen Index und Bushido vor Gericht. Seine Meinung: Es sei eine Reaktion auf vergangene Aussagen gewesen.

Nummer 9: Rewes Wechsel von Tetra auf Pfandflasche

„Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“, dachten sich zahlreiche Kunden des Rewe Eistees. Denn der Konzern tauschte die Verpackungen seiner Hausmarke „ja“ von Tetrapak auf Pfandflasche. Die Welle der Empörung gipfelte beim User Stony Calopezzati. Er sorgte mit seiner umfangreichen Kritik (es sei zu schwerer aus einer Falsche zu trinken, als aus einem Tetrapak) auf der Rewe-Fanpage für 87.000 Likes und 1.500 Shares.

Nummer 8: Vier Pfoten & Royal Canin

In einem YouTube-Video (unten verlinkt) deckte der Tierschutzverein „Vier Pfoten“ brutalste Tierquälerei in der Ukraine auf. Ein Mitarbeiter filmte illegale Bärenkämpfe, welche schon seit Jahren weltweit verboten sind. Am Ende des Videos werden die Kandidaten mit Pokalen ausgezeichnet. Darauf zu sehen: Das Logo von Royal Canin. Die Firmenwebseite brach nur Stunden nach Veröffentlichung zusammen. Stellungnahme? Fehlanzeige!

Nummer 7: Kellogs hungernde Kinder

Gute Idee, schlechte Umsetzung: Mit der Kampagne „Give a Child a Breakfast“ wollte Kellogs hungernden Kindern helfen. Doch mit der Aufforderung „Ein Retweet = ein Frühstück für arme Kinder“ tat man nur das Gegenteil. User fühlten sich verarscht, der Tweet sei „zynisch“ und „dumm“. Billige Werbung auf kosten von hilflosen Kindern – das wurde nicht geduldet. Kurz darauf löschte Kellogs den Beitrag und postete eine Entschuldigung.

 

Nummer 6: Mario Götze & der FCB

Marios Götzes wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern München war der spektakulärste Wechsel der sommerlichen Transferperiode. Kein anderer Spieler sorgte im Vorfeld für soviel Empörung. Bis zu 1.500 Likes verlor Götze pro Stunde auf seiner Fanpage, während sich „Judas“ als Spitzname unter allen BVB-Fans festigte.

Nummer 5: Deutsche Telekom

Ein Jahr ohne Flops bei der Telekom gibt es nicht. So war es auch im vergangen Wochen. Mit einer kleinen Pressemitteilung  sorgte die Telekom für einen der größten Shitstorms des Jahres. Demnach wollte der Bonner Konzern mal eben das Datenvolumen von Flatrates begrenzen.

Die Drosselkom-Story erreichte kaum messbare Ausmaße. Es bleiben: 120.000 Google-Treffer zu diesem Thema und eine Petition mit 150.000 Unterschriften. Ausgang ungewiss…

Nummer 4: Deutsche Bahn

Dieser Shitstorm ist schon etwas länger her. Die Bahnfahrerin Franziska Dobers schrieb Anfang Januar ihren Unmut in Form eines fiktiven Trennungsbriefs an die Pinnwand der Bahn. Sie hatte die Schnauze von der Bahn und dessen Dienstleistungen endgültig satt. Ihre Worte fanden neben großem Zuspruch auch 9.500 Likes und 800 Kommentare. Die Antwort von der Bahn – ebenfalls im Slogan eines Liebesbriefs – kam diesmal unverzüglich.

Nummer 3: Amazon

Rund vier Tage nach einem ARD-Bericht eskalierte die Situation im Versandhaus Amazon. Widere Arbeitsumstände wurden mit Beschimpfungen und Wutausbrüchen vergolten. Zwei Wochen nach der Flut an Kommentaren stand Amazon einem Scherbenhaufen und 18.000 unbeantworteten Kommentaren gegenüber. Heute ist die Lage etwas entspannter.

Nummer 2: McDonalds neues Schmankerl

Im Sommer des vergangen Jahres präsentierte die Fastfood-Kette McDonalds ihr neustes Produkt: Die Currywurst. Doch das Projekt scheiterte kläglich. Die Wurst verfügte nicht Ansatzweise über die angepriesene Qualität aus der TV-Werbung. Ein Foto auf der hauseigenen Page erntete 108.000 Likes und sorgte, nicht zuletzt, für das schnelle Ende der Currywurst bei McDonalds.

Nummer 1: Homosexualität und Barillia

„Wir bewerben unser Produkt nicht mit Homosexuellen, weil wir traditionellen Familien zur Seite stehen“,  ist die Ansicht des Pasta-Riesen Barilla. Wem das nicht gefalle, der könnte zu einer anderen Marke gehen. Vier Tage nach dieser Aussage standen 150.000 Erwähnungen in sozialen Netzwerken zu Buche. Guido Barilla, Chef des Konzerns, entschuldigte sich öffentlich bei den betroffen.

Bild: Alexander Klaus / pixelio.de l Weitere Quelle intmag.de 

Ich bin ein Star – Alles nur ein Fake

„Zwei Wochen im gefährlichsten Dschungel der Welt: …giftige Spinnen, tropische Hitze und wilde Tiere…“ Die Prominenten leben im realen und echten australischen Dschungel – und dieser ist der gefährlichste der Welt.“ Doch entspricht das wirklich der Wahrheit? Laut Frontal21, der eine oder andere kennt diese Sendung vielleicht nicht, da sie auf dem öffentlich Rechtlichen läuft, ist das ganze Dschungelcamp ein Fake sonders gleichen. Und wenn man sich die Sendung einmal ansieht, so sind die Argument äußerst schlagkräftig:
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Skandal im Dschungelcamp: Zoff zwischen Peter Bond und Zietlow

So, nun ist er also raus: Ex-Porno-Star, Ex-Glücksrad-Moderator, Ex-Promi, Ex- Hartz-IV-Empfänger (Bond lebte seit Februar 2006 von 595 Euro im Monat), Ex- Bundespräsident-Kandidat für die FDP und nun also auch Ex-Dschungelcamp-Bewohner. Die Rede ist natürlich von Peter Bond, der gestern am Sonntag das Camp in Australien verlassen musste. Doch am Samstag kam es fast zu einem kleinen Skandal, denn Bond wollte bei seiner Dschungelprüfung nicht schnell genug die Fischaugen essen, die ihm serviert wurden. Also hakte Sonja Zietlow ein und forderte Bond auf, gefälligst schneller zu essen. Da rastete Bond aus: „Ich habe meine Kandidaten immer mit Respekt behandelt. Das ist heute und hier offensichtlich nicht mehr der Fall. Jeder, der zu mir gekommen ist, wurde, egal was war, gut behandelt.“ Ui. Peter Bond konnte man nur schwer beruhigen, allerdings sah man die Szenen nicht, indem Peter Bond die Moderatorin anfuhr. Daraufhin eine RTL-Sprecherin: „Die Kandidaten werden 24 Stunden mit der Kamera beobachtet. Was in der einstündigen Sendung gezeigt wird, ist eine redaktionelle Entscheidung.“ Schade eigentlich, oder wollte RTL damit nur sich selbst schützen?
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Gast kotzt bei TV Total – Stefan Raab zum Kotzen?

Gestern habe ich aus Langeweile mal wieder Stefan Raab angeschaut, ihr kennt die Sendung, in der sich der „Komiker“ immer wieder selbstbeweihräuchert? Plötzlich großes Gemurmel und Gelächter im Publikum. Doch nicht, weil Raab mal endlich wieder einen Witz gelassen hat (so schnell wird das nicht vorkommen), sondern weil ein Zuschauer einfach mal ins Studio kotzt. Allerdings nicht wie zu vermuten ist, wegen den schlechten Witzen und des geheuchelten Interesses des Gastgebers, sondern weil der Zuschauer an einem Experiment von Stefan Raab teilnehmen musste. Aufgrund der Diskussionen um Günther Beckstein, der behauptete, dass man nach 2 Liter Bier noch Auto fahren kann, sollte der Gast bei TV Total 2 Liter Bier trinken und sich danach einen Alkoholtest unterziehen. Naja, ging mächtig schief, wie ihr sehen könnt: (mehr …)