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„Zum Glück bin ich kein Zwitter“ – Jennifer Lawrence provoziert nächsten Shitstorm

Jennifer Lawrence hat ihren Nacktbilder-Skandal anscheinend ganz gut überwunden. Immerhin bläst sie bereits zur nächsten verbalen Attacke.  In einem Interview mit der Vainty Fair – einem Hollywood-Portal – versuchte Lawrence mit einem Scherz zu punkten: „Ich hätte unlängst als Zwitter geoutet werden können. Doch Gott sei Dank bin ich kein Zwitter“. Letzter kam gerade in den sozialen Netzwerken weniger gut an.

Der nächste Shitstorm gegenüber dem „Tribute von Panem“-Superstar ist also nur noch eine Frage der Zeit. Die ersten Kommentare, „Jennifer ist wie eine menschliche Ratte“, sind auf ihrer Facebook-Seite schon vorzufinden. Es bleibt nur zu hoffen, dass Lawrence eine gute Erklärung hat…


Bild: Flickr, Mingle Media TV

Die 10 größten (Internet-)Aufreger 2013

2013 gehört nun endgültig der Geschichte an. Auch im letzten Jahr ist wieder allerhand passiert. Grund genug um mal in sich zu gehen und die größten Shitstorms der vergangen Periode Revue passieren zu lassen.

Nummer 10: Bushido – „Stress ohne Grund“

Es ist noch gar nicht so lange her, da sorgte Bushido mit seiner Auszeichnung des Goldenen Bambi für Aufsehen. Auch im letzten Jahr war es nicht wirklich still um ihn. Mit dem letzten Song „Stress ohne Grund“ attackierte er einige Prominente und Politiker, was von vielen als Morddrohung angesehen wurde. Mittlerweile steht das Lied auf dem deutschen Index und Bushido vor Gericht. Seine Meinung: Es sei eine Reaktion auf vergangene Aussagen gewesen.

Nummer 9: Rewes Wechsel von Tetra auf Pfandflasche

„Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“, dachten sich zahlreiche Kunden des Rewe Eistees. Denn der Konzern tauschte die Verpackungen seiner Hausmarke „ja“ von Tetrapak auf Pfandflasche. Die Welle der Empörung gipfelte beim User Stony Calopezzati. Er sorgte mit seiner umfangreichen Kritik (es sei zu schwerer aus einer Falsche zu trinken, als aus einem Tetrapak) auf der Rewe-Fanpage für 87.000 Likes und 1.500 Shares.

Nummer 8: Vier Pfoten & Royal Canin

In einem YouTube-Video (unten verlinkt) deckte der Tierschutzverein „Vier Pfoten“ brutalste Tierquälerei in der Ukraine auf. Ein Mitarbeiter filmte illegale Bärenkämpfe, welche schon seit Jahren weltweit verboten sind. Am Ende des Videos werden die Kandidaten mit Pokalen ausgezeichnet. Darauf zu sehen: Das Logo von Royal Canin. Die Firmenwebseite brach nur Stunden nach Veröffentlichung zusammen. Stellungnahme? Fehlanzeige!

Nummer 7: Kellogs hungernde Kinder

Gute Idee, schlechte Umsetzung: Mit der Kampagne „Give a Child a Breakfast“ wollte Kellogs hungernden Kindern helfen. Doch mit der Aufforderung „Ein Retweet = ein Frühstück für arme Kinder“ tat man nur das Gegenteil. User fühlten sich verarscht, der Tweet sei „zynisch“ und „dumm“. Billige Werbung auf kosten von hilflosen Kindern – das wurde nicht geduldet. Kurz darauf löschte Kellogs den Beitrag und postete eine Entschuldigung.

 

Nummer 6: Mario Götze & der FCB

Marios Götzes wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern München war der spektakulärste Wechsel der sommerlichen Transferperiode. Kein anderer Spieler sorgte im Vorfeld für soviel Empörung. Bis zu 1.500 Likes verlor Götze pro Stunde auf seiner Fanpage, während sich „Judas“ als Spitzname unter allen BVB-Fans festigte.

Nummer 5: Deutsche Telekom

Ein Jahr ohne Flops bei der Telekom gibt es nicht. So war es auch im vergangen Wochen. Mit einer kleinen Pressemitteilung  sorgte die Telekom für einen der größten Shitstorms des Jahres. Demnach wollte der Bonner Konzern mal eben das Datenvolumen von Flatrates begrenzen.

Die Drosselkom-Story erreichte kaum messbare Ausmaße. Es bleiben: 120.000 Google-Treffer zu diesem Thema und eine Petition mit 150.000 Unterschriften. Ausgang ungewiss…

Nummer 4: Deutsche Bahn

Dieser Shitstorm ist schon etwas länger her. Die Bahnfahrerin Franziska Dobers schrieb Anfang Januar ihren Unmut in Form eines fiktiven Trennungsbriefs an die Pinnwand der Bahn. Sie hatte die Schnauze von der Bahn und dessen Dienstleistungen endgültig satt. Ihre Worte fanden neben großem Zuspruch auch 9.500 Likes und 800 Kommentare. Die Antwort von der Bahn – ebenfalls im Slogan eines Liebesbriefs – kam diesmal unverzüglich.

Nummer 3: Amazon

Rund vier Tage nach einem ARD-Bericht eskalierte die Situation im Versandhaus Amazon. Widere Arbeitsumstände wurden mit Beschimpfungen und Wutausbrüchen vergolten. Zwei Wochen nach der Flut an Kommentaren stand Amazon einem Scherbenhaufen und 18.000 unbeantworteten Kommentaren gegenüber. Heute ist die Lage etwas entspannter.

Nummer 2: McDonalds neues Schmankerl

Im Sommer des vergangen Jahres präsentierte die Fastfood-Kette McDonalds ihr neustes Produkt: Die Currywurst. Doch das Projekt scheiterte kläglich. Die Wurst verfügte nicht Ansatzweise über die angepriesene Qualität aus der TV-Werbung. Ein Foto auf der hauseigenen Page erntete 108.000 Likes und sorgte, nicht zuletzt, für das schnelle Ende der Currywurst bei McDonalds.

Nummer 1: Homosexualität und Barillia

„Wir bewerben unser Produkt nicht mit Homosexuellen, weil wir traditionellen Familien zur Seite stehen“,  ist die Ansicht des Pasta-Riesen Barilla. Wem das nicht gefalle, der könnte zu einer anderen Marke gehen. Vier Tage nach dieser Aussage standen 150.000 Erwähnungen in sozialen Netzwerken zu Buche. Guido Barilla, Chef des Konzerns, entschuldigte sich öffentlich bei den betroffen.

Bild: Alexander Klaus / pixelio.de l Weitere Quelle intmag.de