Das Smartphone, fast 40 Prozent aller Bundesbürger haben eines. Es entwickelte sich zu einem zentralen Punkt in unserem Leben. Egal ob Fotos, Videos oder die sozialen Kontakte. Fast alles wird mittlerweile über die mobilen Geräte gesteuert. Umso besorgniserregender wird dabei der Gedanke an einen eventuellen Verlust beziehungsweise Schaden am Handy. Denn die kosten mitunter richtig Geld. Das haben sich Netzbetreiber und Versicherungen zu nutze gemacht. Sie bitten entsprechende Versicherungen an. Doch die vielen Ausschlüsse machen Policen häufig unnötig.

Viele Ausschlüsse machen Versicherungen unnötig 

So hat die Würzburger Versicherungen seid kurzem dem Schutzbrief Exklusiv im Angebot. Darin heißt es: „Ob Einbruch-Diebstahl, zerbrochenes Display, Flüssigkeits- oder Unfallschaden, der Handy-Schutzbrief bietet weltweiten Versicherungsschutz und kommt für Schäden auf.“ – klingt zunächst nicht schlecht. Alle gängigen Schäden sind abdecket. Und dass für eine Jahresprämie von 59,95 Euro. Auch die Konkurrenten in Form von der Telekom oder Schutzbrief24 erreichen ähnliche Summen.

Wirklich empfehlenswert sind solche Briefe aber trotzdem nicht. Denn schaut man sich die Bedingungen mal genauer an, wird schnell klar wodurch hier Geld verdient wird. Beispiel? Der Handy-Diebstahl wird bezahlt – jedoch nur wenn das Smartphone tagesüber im verdecken Kofferraum lag. Wasserschäden sind ebenfalls mit im Programm – solange sie nicht auf Witterungsbedinungen wie Schnee oder Regen zurückzuführen sind.

Fazit

Handyschutzbriefe sind teuer und nicht wirklich notwendig. Zumal viele Schäden auch von anderen Versicherungen abgedeckt werden. Beim Einbruch zum Beispiel, zahlt die Hausratsversicherung. Schäden durch dritte werden von der Haftpflicht übernommen.