Neue Trends schwappen meistens über den großen Teich zu uns nach Europa, so ist es auch mit dem letzten Schrei für Frauen, die sich gerne mit Handarbeiten beschäftigen. Stricken und Häkeln waren einst, jetzt wird beides miteinander kombiniert.

„Knooking“ heißt der neue Trend, auf deutsch kann man auch Sträkeln sagen, das ist eine sehr gute Bezeichnung, denn es handelt sich um eine Mischung aus Stricken und Häkeln. Wer sich gerne kreativ mit Handarbeiten beschäftigt, wird vom neuen Trend begeistert sein.

Für das Sträkeln braucht man eine spezielle Knooking-Nadel, damit wird gehäkelt, aber das Endergebnis sieht aus wie gestrickt. Mit der Häkelnadel kann man linke und rechte Maschen machen und dabei noch Motive und Muster direkt umsetzen.

Trendige Accessoires werden in Strickoptik gehäkelt

Dank des Sträkelns gibt es unzählige Möglichkeiten, Accessoires wie Loops, Dreieckstücher oder Mützen herzustellen. Darüber hinaus kann man aber auch Sofakissen und Hüllen für das Smartphone kreativ gestalten.

Mittlerweile findet man im Internet schon jede Menge Anregungen und Anleitungen für diesen neuen Trend. Die Häkelnadel für das Knooking hat am Ende eine Öse, das ist die Besonderheit.

Hier zieht man einen Haltefaden durch, der anschließend dabei hilft, die Maschen in Strickoptik umzusetzen. Das Sträkeln vereint die Grundzüge des Strickens mit denen des Häkelns, es ähnelt quasi der tunesischen Häkelei.

So funktioniert das Sträkeln

Zunächst wird ein doppelter Faden durch das Öhr der Nadel gezogen, dieser muss mindestens zweimal so lang sein, wie das gehäkelte Stück später breit sein soll. In diesem Fall sollte man ihn lieber etwas länger belassen, kürzen kann man ihn dann immer noch. Am besten eignet sich hierfür übrigens Bändchengarn.

Es wird oft empfohlen, dass man lieber eine dünnere Nadel verwenden soll, als dies als Empfehlung auf der jeweiligen Wolle angegeben ist, damit die Maschen nicht zu fest werden. Allerdings entspricht dies nicht der Realität, man kann also ruhig nach den Empfehlungen gehen und hat dennoch ein lockeres Arbeitsstück.

Wie beim klassischen Häkeln beginnt man mit einer Reihe von Luftmaschen, anschließend sticht man in jede einzelne ein und holt eine Schlaufe auf die Knooking-Nadel. Wie beim tunesischen Häkeln belässt man die Schlaufen über die ganze Breite darauf, es erfolgt also keine Abmaschung.

Ist man am Ende der Reihe angekommen, zieht man die Nadel aus den Maschen heraus, dann liegen sie alle auf dem Faden aus Bändchengarn und man verliert keine Masche. Wenn man ein paar Reihen rechte Maschen gesträkelt hat, entwickelt man schnell eine gewisse Routine, und man kommt schnell voran.

Linke Maschen sind hingegen etwas schwieriger und nehmen mehr Zeit in Anspruch, das ist jedoch beim Stricken auch nicht anders. Beherrscht man sowohl linke als auch rechte Maschen, kann man auch Muster umsetzen, wie zum Beispiel ein Zopfmuster.

Fazit: Übung macht auch beim Sträkeln den Meister, man wird schnell merken, wie man Fortschritte macht und weniger Zeit benötigt. Im Vergleich zu Häkelarbeiten, ist das Strickstück am Ende wesentlich weicher und lockerer. Im Endeffekt wird man feststellen, dass das Maschenbild in der Tat so aussieht, als hätte man gestrickt, es fällt schön gleichmäßig aus.

Für noch mehr Ideen rund um`s Stricken, Häckeln und Nähen lohnt sich ein Blick in den Themenblog von tchibo.de.

SchnäppchenDealer

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