Tapezieren selber machen Tapezieren ist gar nicht so schwer, wie sich das die meisten vorstellen. Es mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, doch auch Laien gelingt es nach kürzester Zeit sehr gut. Alles was man braucht sind natürlich die Tapeten, Kleister, einen Zollstock, eine Kleisterbürste, ein Lot und ein Tapeziermesser. Bei den Tapeten hat man die Qual der Wahl, eine riesige Auswahl findet man auch im Internet, zum Beispiel auch bei TapetenMax. Jetzt kann es losgehen.

Die Vorbereitungen fürs Tapezieren

Zunächst müssen die Wände aufs Tapezieren vorbereitet werden, eventuell vorhandene alte Tapetenreste müssen mit einem Spachtel sorgfältig entfernt werden. Die Fläche muss glatt und sauber sein, falls Löcher oder Risse in der Wand vorhanden sind, müssen diese mit Spachtelmasse ausgebessert werden.

Steckdosen und Lichtschalter werden entfernt, damit das Resultat auch sauber ausfällt. Jetzt werden die einzelnen Tapetenbahnen zugeschnitten, wobei man mit einem Verschnitt von fünf bis zehn Zentimetern rechnet.

Der Kleister muss gemäß der Herstellerangaben auf der Verpackung angerührt werden. Der Kleister sollte schön dick angesetzt werden, vor allem, wenn es sich um schwere Tapeten handelt. Den Kleister lässt man nach dem Anrühren noch quellen, bis er nahezu transparent ist.

Immer am Fenster mit dem Tapezieren beginnen

Wenn der komplette Raum tapeziert werden soll, muss man immer mit dem Licht arbeiten, also am Fenster beginnen. Damit die einzelnen Bahnen später auch wirklich gerade verlaufen, wird die erste Bahn an jeder Wand senkrecht ausgelotet.

Man kleistert immer ein paar Bahnen sorgfältig mit der Bürste oder einem großen Pinsel ein und lässt sie so lange einweichen, wie es auf der Packung vorgegeben ist. Nur wenn man sich genau an diese Zeit hält, muss man später nicht mit offenen Nähten oder Blasen rechnen.

Die erste Bahn setzt man so an, dass sie an der Decke etwas übersteht, so lassen sich eventuell vorhandene Höhenunterschiede ausgleichen, begonnen wird immer in einer Raumecke. Von oben her wird die Tapete senkrecht ausgerichtet und dann mit einer sauberen Bürste von der Mitte hin zu den Seiten glatt gestrichen, damit keine Blasen darunter entstehen.

Hilfreich ist es, wenn man anschließend die Naht noch mit einem speziellen Nahtroller andrückt. Sind Spuren von Kleister vorhanden, werden diese gleich mit einem sauberen Tuch entfernt.

Ein paar Tipps zum Tapezieren der Wände

Die Tapete darf auf keinen Fall zu schnell trocknen, deshalb bleibt die Heizung während der Arbeiten am besten aus, und auch die Fenster sollten geschlossen bleiben. Früher hat man gerne überlappend tapeziert, das macht man heutzutage nicht mehr, denn die Optik ist wenig ansprechend.

Es wird also immer eine Bahn direkt an die vorherige angesetzt. Etwas anderes ist es in den Ecken des Zimmers, dort muss man etwas Überstand lassen, dieser sollte allerdings minimal sein.

Das Tapezieren im Bereich eines Heizkörpers kann schwierig sein, kann man diesen nicht abnehmen, tapeziert man etwas dahinter hinein. Mogeln ist beim Tapezieren durchaus erlaubt, nämlich an Stellen, die später ohnehin nicht zu sehen sind, zum Beispiel hinter großen Möbelstücken.

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