Sido ist kein unbeschriebenes Blatt. Im November 2014 wurde gegen den Sänger Strafbefehl erteilt, der ab sofort rechtskräftig ist. Aufgrund der gefährlichen Körperverletzung, die der Rapper begangen hat, muss er nun neun Monate auf Bewährung sein Leben führen. Zuvor hatten seine Anwälte den eingereichten Einspruch zurückgezogen, wie das Amtsgericht Berlin-Tiergarten bestätigen konnte.

Die Auflage

© drhabibi / Wikimedia
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Der Rapper, der immer wieder aufgrund von ausdrucksstarken Texten ins Rampenlicht gerät, muss eine Auflage von 15.000 Euro an die Justizkasse zahlen. Paul Würdig, wie er eigentlich mit bürgerlichem Name heißt, ist es die erste Verurteilung. Jedoch hat er immer wieder aufgrund von Streitereien mit anderen Rappern Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Der Hintergrund des Verfahrens wurde bereits in den Medien berichtet. Zu dieser Zeit ist viel in den Medien über Sido berichtet worden, der sich durchaus falsch verhalten hat und aufgrund seiner Aggressivität Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Die Tat von Sido

Der Hintergrund des Verfahrens gegen den Rapper war der Schlag mit einer Glasflasche in einem Club in Berlin. Diese Tat liegt allerdings schon drei Jahre zurück. Der bekannte Musiker musste sich mit den Vorwürfen arrangieren, dass er einen anderen Gast mit einer Wodka-Flasche gegen den Kopf geschlagen hatte. Der Geschädigte war ein Unternehmer aus Kalrsruhe, der nach der Attacke eine Platzwunde am Kopf sowie eine Schädelprellung erlitten hat. Sido zum Prozesstag im November 2014 nicht persönlich vor Gericht erschienen. Aufgrund dessen musste er sich in Form eines Strafbefehls stellen. Bislang wollte Sido das Urteil mit seinem Einspruch nicht akzeptieren. Aktuell hat der Rapper jedoch seinen Einspruch zurückziehen können und sich mit dem Urteil der Bewährungsstrafe abfinden können. Vielleicht ist das auch besser so.

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