Vor wenigen Wochen rief die amerikanische Wrestlingliga Total Nonstop Action Wrestling (TNA) die Gouverneurin des US-Bundesstaates Alaska Sarah Palin dazu auf, dass sie sich nach der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten sich der Liga und dem Team The Beautiful People (Velvet Sky und Angelina Love) anschließen sollte. Wäre Sarah Palin tatsächlich aufgetreten, hätte TNA Wrestling 50,000 US-Dollar an das Jugend-Eishockey-Team in Palins Heimatstadt gespendet. Zu einem Auftritt bei der Wrestlingveranstaltung „Final Resolution“ kam es aber nicht. Vielmehr schickte man ein Double als Ersatz für die Gouverneurin ins Rennen. Die Wrestlerin Shannon Spruill, die den Wrestlingfans vor allem als Daffney bekannt ist und auch mit Musiker Rich Ward (Stuck Mojo, Fozzy) verheiratet war, übernahm ihre Rolle.

Als Fake Sarah Palin schikanierte sie fortan die beiden Damen der Beautiful People. So mussten sie in der wöchentlichen TV-Show Impact zum Beispiel unter der Anleitung der „Gouverneurin“ Mist schaufeln. Die Erzfeinde der Beautiful-People-Gruppierung enthüllten dann den Wrestlingfans (die natürlich die Scharade schon unlängst erkannt haben), dass jene Sarah Palin nicht echt sei, weshalb Velvet Sky und Angelina Love auch niemals Barack Obama treffen würden. Die beiden „Schönheiten“ wollten sich von der falschen Gouverneurin nicht mehr länger hinters Licht führen lassen und stellten sich gegen den Sarah-Palin-Double – in der Wrestlingsprache heißt dies „turnen“. Am 5.Februar war das Palin-Double erneut zu sehen und rächte sich an den Beautiful People mit einer Attacke, seitdem gehört „Sarah Palin“ zu den Guten, den sogenannten Faces. Man stelle sich nur einmal vor, die echte Sarah Palin würde sich mit Obama verbünden! Bei der kommenden Großveranstaltung der Wrestlingliga namens Destination X 2009 am 15.März (auch auf Premiere zu sehen), soll nun eben jenes Double auch endlich offiziell in den Ring steigen.

SchnäppchenDealer

1 Comment on „Sarah Palin“ ist nun eine von den Guten

  1. Es ist schon erstaunlich, wielange TNA an dieser Geschichte festhält. Daffney ist mir zwar lieber als „The Gouverneur“, aber das hat wohl eher nostalgische Gründe. Mal schauen, wo das alles nach Destination X hinführt.

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