Man stelle sich vor, man ist mit einem Freund beim Zelten, plaudert und putzt sich am Morgen die Zähne. Plötzlich erscheint ein Grizzly-Bär, der die ganzen Essensvorräte auffrisst. Wer ein Gewehr dabei hat, der greift schnell zur Flinte und erschießt den Bär. Nicht aber so bei einer genialen YouTube-Werbung für Tipp-Ex. Im Video „A hunter shoots a bear“ sieht man nämlich genau diese Szene, doch der junge Mann im YouTube-Video weigert sich, den armen Bär zu erschießen. Was er aber mit dem Bär anstellen soll, das darf der Zuschauer der YouTube-Werbung selber erscheinen. Der Camper greift nämlich aus dem Video heraus und schnappt sich einen Tipp-Ex-Roller und radiert das Wort „shoot“ mit der Korrekturflüssigkeit aus. Der Zuschauer kann dann entscheiden, was anstatt shoot (also erschießen) als Verb stehen soll. Vervollständigt der Zuschauer nämlich den Titel, dann befolgt der Camper und der Tipp-Ex-Bär nämlich die Anweisung des Zusehers und der Werbefilm geht weiter, wie es der Zuseher vorgegeben hat.

Trägt er zum Beispiel „dance“ ein, dann tanzt er mit dem Bären. Oder er wäscht ihn (wash), kuschelt (fuck), küsst ihn (kiss), füttert ihn (feeds)… Der Phantasie (oder Perversion) des Zuschauers ist dabei keine Grenze gesetzt:


SchnäppchenDealer

3 Comments on Rettet den Bären: A hunter shoots a bear

  1. Genial gemacht von tippex. Besonders „Fuck“. Dann gibts noch eats, shoots, hugs

    Also danke für „A hunter shoots a bear“, so sollte Werbung immer sein!

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