Nachdem er ganz garantiert nicht mehr den Friedensnobelpreis gewinnen wird, sattelt der Terrorfürst nun um und konzentriert sich wohl auf den Literaturnobelpreis. Noch bevor er zum meist gehassten Mann der Welt wurde, rezensierte der Al Qaida-Chef Osama Bin Laden Gedichte auf Hochzeiten und Familienfesten. Viele Gäste schnitten seine Gedichte mit, sie werden an der Yale-Uni restauriert und sollen ab dem Jahre 2010 der allgemeinen Forschung zugänglich gemacht werden. „Bin Laden ist ein geschulter Poet, der seine Endreime und das Versmaß geschickt arrangiert“, so Professor Flagg Miller die Mitschnitte analysierte, „Das war einer der Gründe, warum die Menschen ihn aufgenommen und die Mitschnitte verliehen haben, so wie Popsongs. Die Aufnahmen offenbaren Bin Laden als Künstler, als Entertainer mit einer bestimmten Botschaft“. Doch schon in den Gedichten merkte man Bin Laden an, welche perfiden Gedanken ihn umgeben.

In den Gedichten thematisiert er Kriege, hebt gefallene Terroristen gen Himmel und heroisiert alles, was antiamerikanisch ist. In den ersten Zeilen eines seiner Gedichte schreibt der wohl meistgesuchteste Terrorist der Welt: „Ein Jugendlicher taucht ein in den Dunst des Krieges; sein Blut färbt die Speerspitzen rot; möge Gott meinen Blick nicht von den bedeutendsten aller Menschen lenken, damit sie nicht fallen.“ Andere Wissenschaftler verreißen allerdings auch die Verse Bin Ladens: „Die Äußerungen scheinen von einem Halbwüchsigen zu stammen. Sie sind sehr brutal und darauf ausgelegt, mit minimalem Einsatz ohnehin leicht beeinflussbare und bluthungrige Jugendliche zu manipulieren.“ Im Oktober erscheint eine ausführliche Analyse über die Gedichte des Terroristen im Fachblatt „Language and Communication“ und ebenfalls will Professor Flagg Miller ein detailliertes Buch über die Reimkunst Bin Ladens herausbringen.

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