In der Nacht von Dienstag auf den Mittwoch schaut die ganze Welt in die USA, denn dort bahnt sich eine Megaüberraschung an. Barack Obama steht vor der Wahl zum ersten dunkelhäutigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. In den letzten Umfragen liegt Obama bei den großen Instituten circa 6,4 Prozent vor seinem großen Konkurrenten John McCain. Nachrichtensender CBS News sieht ihn sogar mit 13 Prozent Vorsprung auf den Republikaner. In den USA wird der Präsident allerdings nicht direkt von den Bürgern gewählt, sie wählen die so genannten Wahlmänner. Diese Wahlmänner wählen 41 Tage später dann den Präsidenten im so genannten „Meeting of Electors“. Insgesamt gibt es 538 Wahlmänner, um Präsident zu werden, brauch man folgerichtig 270 Stimmen. Bei der Wahl in der Nacht zu Mittwoch gibt es das „The winner takes it all“-Prinzip: Der Kandidat mit den meisten Wahlmänner-Stimmen in einem Bundesstaat gewinnt dort die Wahl. Beispiel: gewinnen die John-McCain-Wahlmänner im Bundesstaat Florida (hier gibt es 27 Wahlmänner) 14 Stimmen und die Barack-Obama-Wahlmänner nur 13, dann hätte John McCain in Florida gewonnen.

Daher ist es für die Präsidentschafts-Kandidaten enorm wichtig, in Bundesstaaten mit vielen Einwohnern zu gewinnen, da es dort mehr Wahlmännerstimmen zu holen gibt. Aufgrund dieses Systems könnte es eventuell vorkommen, dass man Präsident wird, obwohl der Gegenkandidat mehr Stimmen bekommen hat. Bei der Wahl anno 2000 war dies ja letztmals so, damals George W. Bush mit 540.520 Stimmen weniger als Gegenkandidat Al Gore. Übrigens wäre es nicht nur eine Besonderheit wenn Obama als erster schwarzer Präsident die USA regieren würden, würde McCain gewinnen, wäre er der älteste Präsident bei Amtsantritt, bisher war dies Ronald Reagan.

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