Nachdem bereits gestern in Berlin vorm Roten Rathaus das Berliner Oktoberfest von Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein und Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet wurde, heißt es am Samstag „O’zapft is“ beim Original, dem Münchener Oktoberfest. Klar, auch dieses Mal wird es auf der Theresienwiese wieder überfüllte Menschenmassen geben, alkoholisierte Engländer, überteuerte Fahrbetriebe und Stars und Sternchen, die sich wieder medienwirksam im Dirndl oder in der Krachledernen präsentieren und mit 1, 2 Maß anstoßen werden (naja, mit 2 Maß kann man ja problemlos Autofahren 😉 )

In den letzten Jahren gab es bereits hohen Besuch von Starmagier David Copperfield und von Paris Hilton, zu der mir spontan keine Berufsbezeichnung einfällt (eventuell Hotelerbin oder Multi-Millionärin). Dieses Jahr (das Münchner Oktoberfest geht vom 20.September bis zum 5.Oktober) verkündete nun ein Star „größeren Kalibers“ ihren Besuch auf der Theresienwiese: die ehemalige Baywatch-Nixe Pamela Anderson. Das Busenwunder, dass im Doppel-D-Dirndl („De hod Hoiz vor da Hüttn“, für alle Nicht-Bayern: sie hat eine große Oberweite) erscheinen will, ist aber nicht unbedingt gerne auf den Wiesn gesehen.

Die Münchner Fremdenverkehrschefin und Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl sagte zum angekündigten Besuch von Pam, dass sie „gerne auf die Wiesn gehen, etwas essen, trinken und Gaudi haben“, könne, fügte aber hinzu, dass es „keine Veranstaltung mit einer gezielten Außenwirkung werden“ dürfe. Warum aber diese Angst vor dem Baywatch-Star? Im Anhang hat sie einige B- und C-Prominenz und man befürchtet, dass der Auftritt allein zu Werbezwecken missbraucht werden würde. Selbst Paris Hilton wurde es verboten mit Werbepartner Rich Prosecco ins Hippodrom-Zelt zu gehen und so musste das Döschen (das Proseccodöschen!!!) draußen bleiben. Partyluder Paris zeigte sich also nur kurz im Zelt, verteilte Lebkuchenherzen und verschwand dann auch schon wieder. Dennoch sieht Weishäupl Pamela Anderson gerne auf dem Oktoberfest, „Sie ist herzlich willkommen“, so Münchens Tourismus-Chefin Gabriele Weishäupl, schließlich sei Anderson „eine attraktive Frau mit tollem Dekolleté“. Na dann: O’zapft is

SchnäppchenDealer

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