Hab vor zwei Tagen einen kurzen Bericht über ein Mädchen gesehen, welches im Internet, (unter falschem Namen, damit ihre Eltern nichts davon erfahren) ihre Jungfräulichkeit versteigert.Zur Bild sagt sie, sie wolle nicht mehr auf den Richtigen warten, sondern es endlich tun. Sie fühlt sich nicht dazugehörig, da sie bei speziellen Themen nicht mitreden kann. War gestern im net auf der Suche nach ihrem “Angebot”, weil ich es selbst sehen wollte. Hab herausgefunden, dass dieses Mädel, namens Yasmina, sich auf der Seite gesext.de anbietet. In 14 Tagen muss sie sich dem Höchstbietenden hingeben. Dass sie sich der Gefahr aussetzt, an z.B. einen Perversen, Schläger, oder physisch kranken Mann zu geraten, ist ihr anscheinend nicht bewusst. Gesext.de garantiert zwar, auf ihrer Seite seien viele niveauvolle Männer, aber das schließt nicht aus, dass es darunter auch ein paar schwarze Schafe gibt.

Haben Sie keine Angst, dass Sie an einen widerlichen Kerl geraten?
Yasmina88: „Es muss ja nicht zu Sex kommen. Wenn man sich nicht sympathisch ist, lässt man es eben bleiben. Man kann niemanden zwingen.“ (bild.de)

Für mich klingt das sehr naiv. Noch dazu gab es eine ähnliche Auktion schon mal im Jahre 2006. Hier bot auch eine Frau ihre Jungfräulichkeit aus gleichartigen Gründen an wie Yasmina. Allerdings hat der Höchstbietende nur eine Urkunde erhalten, welche bestätigen sollte, dass er im Besitz ihrer Jungfräulichkeit ist. Er hat jedoch nicht das Recht erworben, sie tatsächlich zu entjungfern. Es kam also nie zum Sex, quasi rein platonisch. Die Auktion war demnach für die Männerwelt total uninteressant, was man auch am Gebot sehen kann 🙂







Letztendlich sind meiner Meinung nach beide Auktionen völlig bescheuert. Aber in einer Welt, in der Roche’s Bestseller “Feuchtgebiete” und Lady Bitch Ray nicht mehr wegzudenken sind, sind wohl auch solche Dinge normal, anstatt schockierend.

SchnäppchenDealer

2 Comments on Neuer Trend: Jungfräulichkeit versteigern

  1. Pingback: Kruta Magazin
  2. Wer Sex haben will sollte ihn auch bekommen… Allerdings sollte man sich nicht zu sehr auf das Internet versteifen… Das wahre Leben spielt draußen, das sollte sich jeder vor Augen halten.

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