Jeder kennt die TV-Werbung mit dem britischen Tenor Paul Potts. Schließlich sieht man diese ja auch mindestens fünf Mal am Tag. Nervt euch dieser Spot auch, oder geht es nur mir so? Das witzige ist, viele Werbespots sieht man öfter als zwei Mal pro Tag, doch bei diesem fällt es anscheinend mehr auf. Es könnte zum Einen an der Länge des Spots liegen. Immerhin sind es eineinhalb Minuten. „Nessun Dorma“ trägt wahrscheinlich auch dazu bei. Mit dieser Arie, aus der Oper „Turandot“ des italienischen Komponisten Giacomo Puccini (1858-1924), sang sich Paul Potts (ehemaliger Mobilfunk-Verkäufer) 2007 in die Herzen der Zuschauer von “Britain’s Got Talent” und gewann damit auch.

Es ist eine Ehre, dass Telekom und T-Home seinen Erfolg würdigten und Ausschnitte seines Auftrittes in einem Werbespot verarbeiteten. Der Claim “Erleben was verbindet” und der Schriftzug zum Ende „Das Leben schenkt uns einzigartige Momente. Schön, dass wir sie mit anderen Teilen können“ sind wirklich klasse. Als meine Mom und ich, dass erste Mal diesen Spot sahen, starrten wir gebannt auf den Fernseher und waren beeindruckt und gefesselt von Potts Stimme. Doch das sind keine Gründe den Werbespot sooft zu zeigen. Es ist wie mit neuen Songs, die bei Hörern tierisch gut ankommen. Diese werden logischerweise viel öfter gespielt, als welche die floppen. Bald darauf nerven die tollen Songs, wie auch nun dieser Spot. Das Gefühl des Beeindruckt-und-gefesselt-seins ist somit hin.

Mittlerweile schalte ich um, sobald ich Paul sehe. Für alle die den Spot noch immer toll finden, bitte schön:

SchnäppchenDealer

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