Musik-Streaming-Dienste: Rihanna unterwegs mit dem Smartphone hören

Zwar lässt sich mit Hilfe von SD-Karten bereits eine große Musikbibliothek mitführen, verglichen mit Streaming-Diensten hat diese Methode jedoch eine Menge Nachteile, denn Musikvorschläge, Radiosender nach Stimmung und die Möglichkeit, neue Songs auch abseits des Bekannten für sich zu entdecken, geht damit nicht. Nicht zuletzt deswegen, werden Musik-Dienste und die passenden Apps dazu immer beliebter.

Was brauche ich zum streamen?

Keine Angst. Für die meisten Streaming-Apps braucht man keine besonders hohe Leistung und auch kein Highend-Smartphone. Ganz im Gegenteil: Die meisten Hersteller achten ganz bewusst darauf, dass ihre Apps mit besonders vielen Modellen kompatibel sind. Zwei Sachen sind allerdings wichtig: nämlich eine gute Internetverbindung und ein entsprechendes Datenvolumen.

Beide bekommt man mit dem passenden Tarif, beispielsweise dem Smartphone Tarif von DeutschlandSIM. LTE ist übrigens von Vorteil, aber längst kein Muss, denn die durchschnittlich 7,2 Mbit von UMTS inklusive HSDPA sind zum Musik-Streamen völlig ausreichend.

Spotify – Der Branchenriese

Erst jüngst hat sich der ursprünglich schwedische Dienst „Spotify“ dazu entschlossen, Mobilnutzer auch kostenlos zu bedienen, allerdings ist man bei Playlists, Radiosendern und Moodlists auf den Shuffle-Modus beschränkt und kann Künstler bzw. Song nicht direkt auswählen. Als Entschädigung gibts dafür eine der größten Musikbibliotheken der Welt und eine App, die beinahe auf jedem Gerät funktioniert. Einziges Manko: Nur Premium-Mitglieder erhalten Zugriff auf den Offline-Modus, was die App unglaublich datenhungrig macht.

Deezer und Google Play Music – kostenfreie Alternativen

Sowohl Deezer als auch Google Play Music haben ein kostenloses Programm, bei Google braucht man dafür allerdings einen amerikanischen Account. Ansonsten gibt es auch hier viel auf die Ohren, gerade die Musikbibliothek von Google kann durchaus mit Spotify mithalten und ist hervorragend in den Shop integriert. Beide Apps funktionieren zudem problemlos auf iOS. Als Alleinstellungsmerkmal hat sich Google den kostenpflichtigen Cloud-Speicher ausgedacht, während Deezer neben Musik auch Hörbücher im Angebot hat.

Apple Music & Xbox Music – Man bittet zur Kasse

Apple Music ist ein waschechter Neueinsteiger in Sachen Musik-Streaming und soll die Fans durch moderierte Radiosender und eine hervorragende iOS-Unterstützung inklusive iTunes-Kompatibilität überzeugen. Ganz billig ist das aber nicht. Immerhin 9,99 EUR pro Monat soll man dafür bezahlen. Genauso viel kostet auch der Microsoft-Dienst „XBOX Music“, der zwar eigentlich zur XBOX-One gehört, jedoch auch eine Standalone-App beinhaltet. Xbox Music lohnt sich eigentlich nur für Leute, die auch eine XBOX One haben, denn sowohl die Musikauswahl als auch die Zusatzfeatures sind hier wirklich nicht der Rede wert.

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