Fast alle Animationsfilme entstehen Bild für Bild in einem Computer. Nicht so bei dem Film „Loving Vincent“, bei dem 30 Maler einen Film durch 56.800 einzelne Ölgemälde erschafften.

Starre Bilder werden zum Leben erweckt 

Mit Ölgemälden im Stile von van Gogh erzählen die Maler so die Geschichte von Vincent van Gogh. Sie animierten so sein Leben in einem Film mit einer Länge von 80 Minuten. Durch das Filmprojekt zieht sich ein roter Faden und man orientiert sich an den Worten des Malers die besagten: „Die Wahrheit ist, wir können nicht anders sprechen als durch unsere Werke.“

Jeder einzelne Pinselstrich sorgt in dem Film dafür, dass der niederländische Künstler wieder zum Leben erwacht. In dem Film werden insgesamt 120 Gemälde van Goghs zu bewegten Gesprächspartnern – die starren Bilder werden lebendig.

„Loving Vincent – Trailer 2016“

Eine Illusion von Bewegung

Die Bilder wurden hierfür in einer vorgegebenen Reihenfolge aufgenommen und dabei in einer Geschwindigkeit von 12 bis 24 Bildern in einer Sekunde wiedergegeben. Durch die Schnelligkeit entsteht beim Zuschauer die Illusion von Bewegung. So entstand ein Film, der aus insgesamt 56.800 einzelnen Bildern besteht. Die Geschichte dahinter hat man aus Briefen van Goghs konstruiert.

Die Regisseurin des Films ist Dorota Kobielas. Ihre Idee bestand darin, eine Biografie über van Gogh zu erschaffen, die auf seinem Stil basiert. Wann der Film in die Kino kommt, steht jedoch noch nicht fest.

 

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