Nicht von Kokain, Hasch oder von der Biodroge Spice sind derzeit die meisten Menschen abhängig, sondern von einer anderen „Droge“, die der Großteil der „Abhängigen“ gar nicht als eine solche einstufen würde. Die Rede ist von Nasenspray. Und gerade in den derzeit so kalten und nassen Tagen gibt es mehr und mehr „Junkies“. Nasenspraysucht – medizinisch Privinismus – ist eine stark verbreitete Krankheit, wird aber kaum als Sucht oder Krankheit wahrgenommen. Heutzutage sind geschätzte 100000 Menschen davon betroffen, darunter auch Prominente, wie zum Beispiel Sido, der seit 2005 nicht mehr auf das Spray verzichten kann. Die betroffenen Personen haben einen gewissen Zwang, Nasenspray regelmäßig zu nehmen, da sie Angst haben, ihre Nase könnte bald wieder verstopfen.

Wer abhängig ist, dessen Nase wird zwangsläufig zuschwellen, egal wie viel Spray man nutzt. Wenn man Nasenspray mehr als 2 Wochen nimmt, dann gewöhnt sich die Nase an das Medikament. Die Schleimhaut wird ausgetrocknet und die Nase schwillt an. Im schlimmsten Fall führt die Sucht sogar zu einer Einschränkung des Riechvermögens oder die Nase fängt grundlos an zu bluten. Wer betroffen ist, der sollte Schritt für Schritt die Nutzung reduzieren, das Spray sollte mit Wasser verdünnt werden und dann sollte man auch auf Nasenspray für Kleinkinder umsteigen, bevor man dann ganz davon loskommen sollte.

SchnäppchenDealer

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