Empörte Tierschützer horchen auf: Der Radiomoderator Rob Green will in seiner Sendung möglicherweise ein Kaninchen schlachten. Dazu hatte ihn ein Hörer herausgefordert. Dabei geht es darum, dass für Fleisch Tiere sterben müssen. 

Live-Schlachtung als Event

Mit dieser Ankündigung, in seiner Live-Sendung ein Tier schlachten und zubereiten zu wollen, bringt Green vom Sender Big FM Tierschützer gegen sich auf. Cornelie Jäger, die baden-württembergische Landesbeauftragte für Tierschutz ist der Ansicht, dass damit mehrfach gravierend gegen das Tierschutzrecht verstoßen werden würde. Außerdem ginge es dem Sender nicht um die Gewinnung von Lebensmitteln, sondern um den dadurch entstehenden Event-Charakter. Für die Tötung eines Tieres stelle dies jedoch keinen vernünftigen Grund dar.

Big FM widersprach, denn es handle sich ihren Angaben zufolge um eine „Challenge“ (Herausforderung) des Moderators durch einen Hörer, der Bewusstsein dafür schaffen wolle, dass für das Fleisch, das wir essen, ein Tier sterben müsse. Ob der Moderator die Herausforderung tatsächlich annehmen wird, sei aber noch unklar. Falls doch, werde er sich fachlich auf die Durchführung der Schlachtung vorbereiten.

Entscheidung soll heute fallen 

Jäger sagte auch noch: „Hier geht es hauptsächlich um Publicity für den Sender und nicht um eine notwendige, aber seriöse Debatte.“ Und fordert Big FM aus, die Aktion abzusagen. Tierschützer gehen im Internet ebenfalls vielfach auf die Barrikaden. Green selbst sagte, er wolle heute seine Entscheidung öffentlich machen.

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