Im Februar dieses Jahres blieb eine Journalistin im Flughafen-Lift stecken. Ihren Hilferuf schickte sie per Twitter an den Betreiber Amtrak ab. Nach etwa sieben Monaten reagierte das Unternehmen dann mal mit einer Antwort auf ihren Tweet. 

„Sind Sie immer noch in dem Aufzug?“

Normalerweise bekommt man gerade über die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. schnell Rückmeldung, wenn es ein Problem gibt. Das US-Unternehmen Amtrak, das für den Zugverkehr in den USA verantwortlich ist, scheint nicht so reaktionsfreudig zu sein und zeigte jetzt wie lang so eine Antwort durchaus einmal dauern kann.

Aanda Carpenter saß im Februar 2016 alleine in einem Lift von Amtrak am Flughafen von Baltimore fest. In der heutigen durch das Internet dominierten Zeit, setzte sie ihren Hilferuf schnell per Twitter ab: „Leute. Ich sitze in einem Amtrak-Aufzug am Bwi-Airport fest. Hilfe?“ Doch eine Antwort auf ihren Tweet bekam die Journalistin erst ganze sieben Monte später: „Es tut uns leid, das zu hören. Sind Sie immer noch in dem Aufzug?“ Vielleicht hätte das Unternehmen hier einmal genauer auf das Datum des Tweets gucken sollen, bevor sie sich an eine Antwort machen und sich so einiges an Peinlichkeit erspart.

Schlechtester Kundenservice in der Geschichte? 

Bei den Twitter-Usern kam dies nicht allzu gut an. So kamen Fragen auf, ob es sich hierbei um den schlechtesten Kundenservice aller Zeiten handeln würde. Am Ende war das Ganze gar nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Die Journalistin wurde schon kurz nach dem Störfall wieder befreit. Das Missverständnis auf Twitter kam nur deshalb zustande, da jemand die Nachricht der Frau erneut retweetet hatte. Carpenter durfte sich sogar über eine Entschädigung freuen und bekam für ihre Unannehmlichkeiten von dem Unternehmen eine Fahrt im Acela Express, dem Hochgeschwindigkeitszug, geschenkt.

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