Ach wie putzig war er doch anzusehen. Knut der Eisbär, und größte Attraktion des Berliner Zoos, zog in seinem Kindesalter so viele Besucher an, dass sich die Zoobetreiber eine goldene Nase verdienten. Nun will der Zoo Neumünster auch etwas vom Kuchen abhaben und verklagte kurzerhand den Berliner Zoo. Der Zoo Neumünster wollte mit seiner Klage eigentlich nur erreichen, dass Berlin seine Gewinne durch Knut offen legt, damit ein Anteil daraus gefordert werden kann. Denn Knuts Vater Lars stammt aus Neumünster und wurde an den Hauptstadtzoo ausgeliehen, mit der Auflage, wie schon bei Rumpelstilzchen, der Erstgeboren gehört mir.

Berlin bot jetzt den Kollegen aus Neumünster ein paar Pinguine an, doch das schien ihnen zu wenig. Verständlich. Darauf folgte das Angebot von 350.000 Euro „und keinen Cent mehr“ so der Berliner Zoochef. Doch Neumünster will mindestens 700.000 Euro und zog vor das Berliner Landgericht. Am Dienstag war nun Verhandlung, doch eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Beide Seiten sollen sich jetzt bis zum 13.Juli auf eine Verkaufssumme einigen, mit der beide Seiten leben können.

Inwiefern Knut die Sache beschäftigt konnte nicht ermittelt werden. Der freut sich einfach wenn er in seinem Teich planschen kann und ab und zu eine große Eistorte bekommt. Wer kann es ihm verübeln.

SchnäppchenDealer

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