Das Thema Stuttgart 21 – also der Umbau des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs – ist seit Monaten in aller Munde. Gegner des Großprojekts fordern ein Stopp des Umbaus, da der neue unterirdische Kopfbahnhof viel zu teuer sei und man mit dem Bau des Bahnhofs den Baumbestand auf dem Baugelände vernichten würde. Befürworter von Stuttgart 21 beharren auf der These, Stuttgart 21 sei nicht nur ein Bahnhof, sondern ein umfassendes Gesamtkonzept für Stuttgart und weit darüber hinaus. So würde Stuttgart 21 zu mehr Arbeitsplätzen führen, ein leistungsstarker Bahnhof entstehen, der für die Infrastruktur in der Gegend sehr wichtig sei. Darüber hinaus würden sogar noch mehr Erholungsmöglichkeiten für die Stuttgarter durch den unterirdischen Bahnhof entstehen, denn mit dem Umbau würden auch mindestens 20 Hektar mehr Parkflächen über dem unterirdischen Bahnhof eingerichtet werden.

Doch ob der unterirdische Bahnhof auch tatsächlich realisiert wird, dass soll am 27.November eine Volksabstimmung über das Projekt Stuttgart 21 entscheiden. Die Bürger von Baden-Württemberg sollen darüber abstimmen, ob das Land Kündigungsmöglichkeiten aus dem Finanzierungsvertrag nutzen und so aus dem Projekt aussteigen soll. Wer für das neue unterirische Bahnhofskonzepts Stuttgart 21 ist, der muss bei der Volksabstimmung daher Nein zum S21-Kündigungsgesetz ankreuzen. Damit dies auch geschieht, möchte die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände in einem Kurzfilm Bürger und Bürgerinnen FÜR Stuttgart 21 begeistern. Der Kurzfilm ist auf der Homepage des Verbandes und auf diversen Social Media Portalen zu sehen. Zusätzlich wurde der Film in zahlreichen Kinos im Südwesten Deutschlands gezeigt, um für eine hohe Wahlbeteiligung und für ein Nein zum Kündigungsgesetz und damit zur Fortsetzung des Bahnhofbaus zu werben:

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