Gestern war es soweit. Terminator S.C.C.(Sarah Connor Chronicles) ist bei ProSieben angelaufen. Man braucht keinen Arnold Schwarzenegger um eine spannende Geschichte über Kampfmaschinen aus der Zukunft zu erzählen. Man hat in dieser Serie auf eine Terminatrix, wie schon im dritten Teil der Terminatorsaga (damals Kistanna Loken), zurückgegriffen und im Fembot Cameron (Summer Glau) eine absolut talentierte Schauspielerin gefunden.

Der eine oder andere wird sie vielleicht als River Tam aus dem Film „Serenity-Flucht in neue Welten“, oder als Crystal Burns in „The Unit-Eine Frage der Ehre“ kennen. Jetzt brilliert sie als kalte Maschine, welche doch ab und zu Emotionen aufblitzen lässt. Der Stoff der Serie, ist durch die Kinosaga bestens bekannt und beginnt kurz nach dem zweiten Teil, in dem der „Terminator“ erstmals als Beschützer des John Connor auftauchte. Die Serie knüpft nun dort an, obwohl der Zeitfaden der Serie nicht ganz zutreffend ist. John (Thomas Dekker) ist eigentlich 1985 geboren und wäre zum Serienbeginn, der ist 1999, eigentlich erst 14 Jahre, doch hier schon fast volljährig. Sarah Connor (Lena Headey) und ihr Sohn, der zukünftige Führer der Widerstandsbewegung im Kampf gegen die intelligenten Roboter halten sich versteckt. Sarah ist übervorsichtig und lässt John kaum aus den Augen, außer vielleicht in der Schule. Dort freundet er sich mit Cameron an, welche zum Glück nicht das ist, was sie zu sein vorgibt. Als sich der scheinbare Vertretungslehrer als Terminator outet, kommt auch Camerons eigentliche Identität zum Vorschein. Denn sie ist ebenfalls ein Roboter aus der Zukunft, doch darauf programmiert, den jugendlichen John Connor zu beschützen. Sie versuchen zu Dritt zu fliehen, aber der Terminator erweist sich als überaus hartnäckig. Somit bleibt ihnen nur noch die Flucht in die Zukunft und zwar ins Jahr 2007.

Nun tauchen in der Zukunft natürlich völlig andere Probleme auf, als sie im Jahr 1999 aktuell waren. Nach den Anschlägen des 11.Septembers gibt es an allen Schulen die obligatorisch gewordenen Waffenkontrollen und Metalldetektoren. Wie bringt man eine Terminatrix an solch einer Kontrolle mit Sicherheitsbeamten vorbei, ohne den Detektor auszulösen? John springt in die Bresche und rettet seine Fast-Schwester mittels der Geschichte über eine Tumorentfernung und einer Metallplatte im Kopf.
Um nicht weiter in der Serie vorzugreifen, sei noch soviel gesagt, dass die erste Staffel von „Terminator S.C.C.“ wirklich gut gemacht ist und mit Sicherheit viele Zuschauer begeistern wird. Wenn man jedoch in die USA schaut, gilt beim Sender FOX die Serie Absetzungskandidat. Eine Verlängerung nach der zweiten Staffel (läuft in der USA schon), schein sehr unwahrscheinlich.

ProSieben hat es dennoch gewagt „Terminator S.C.C.“ als Sendeformat aufzunehmen und wird diese jeden Montag ab 21.15 Uhr ausstrahlen. Eins noch zur Abkürzung S.C.C.: Der Sender hat die Titel abgeändert, damit keine Verwechselungen mit Sarah Connor entstehen. Die meisten in Deutschland, kennen Sarah Connor als Sängerin und die Frau, welche sich bei „Wetten Dass…“ im durchsichtigen Kleid zeigte, oder bei ProSieben zwei Reality-TV Formate auf sich aufmerksam machte. Die beiden Sarahs sind nicht die selben.

SchnäppchenDealer

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