Morgen, 4.Juli ist „Independence Day“, der Unabhängigkeitstag der USA. Zum 233. Mal wird dieser Feiertag in den USA begangen, an dem sich die Amerikaner bei ihren Gründungsvätern mit Picknicks, Paraden und unzähligen Feuerwerken für ihre Freiheit und Unabhängigkeit vom Britischen Empire bedanken. Am Geburtstag der Vereinigten Staaten wehen voller Stolz die amerikanischen Flaggen und alle Bürger freuen sich auf ein erholsames Wochenende. Doch bestimmt nicht Präsident Barack Obama und seine Regierungsvertreter nach den letzen dramatischen Zahlen des Arbeitsmarktes. Seit Beginn der Rezession in den USA, im Dezember 2007, gingen 6,5 Millionen Jobs verloren, wobei sich die Arbeitslosenquote auf gut 9,5 % erhöhte. Wenn man die Arbeitslosenquote mit der von Deutschland vergleicht, dann ist diese in etwa genauso hoch. Freie Jobs sind zwar rar, gerade deswegen muss man intensive Jobsuche betreiben.

Allein im letzten Monat verbrannten fast eine halbe Million Arbeitsstellen, vornehmlich im verarbeitenden Gewerbe, bei den Dienstleistern und im Bausektor. Kaum ein Ökonom sieht für dieses Jahr eine positive Trendwende voraus. Man erwartet eher noch höhere Zahlen an Arbeitslosen. Die Wirtschaft an sich wird sich vielleicht ein bisschen erholen, so Janet Yellen, Präsidentin der regionalen US-Notenbank von San Francisco, doch Optimismus will sie nicht verbreiten.

Das sich der Dow Jones auf Talfahrt befindet ist auch nichts Neues, da sich der deutsche DAX auch nicht gerade mit Wachstumsruhm bekleckert, vom Nikkei ganz zu schweigen. Dann kommt noch die neue Offensive im Süden Afghanistans, mit knapp 4000 US-Marineinfanteristen dazu um die Taliban und Al-Qaida-Terroristen zu eliminieren, wobei bestimmt eine Menge Marines draufgehen werden.

Guantanamo ist auch noch nicht geschlossen und so läppern sich die „Negativ-Nachrichten“ am Präsidenten Himmel. Einige Kritiker gehen jetzt schon hart mit Obama ins Gericht, und zweifeln daran, ob er tatsächlich der Richtige für den Job ist. Doch denen kann man nur sagen, „shut the fuck up“, der Mann muss erstmal den riesigen Scheißhaufen seines Vorgängers aus dem Garten des „Weißen Hauses“ räumen. Und diesen Mist kann man nicht mal als Dünger verwenden. Ehe da wieder ordentliche Blumen blühen gehen viele Monde ins Land.
Das dauert halt seine Zeit.

Ich bin mir aber sich das sich Mister Bush auf seiner Range in Texas mit Sicherheit dick eins ins Fäustchen lacht, bei den vielen Problemen, welche er Barak Obama hinterlassen hat. Dieser Wicht. Egal, Happy Birthday USA, und Mister Obama, lass dir kein Ei ans Knie nageln. Wir wissen, du bist auch nur ein Mensch.

SchnäppchenDealer

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