Wenn es um den Handel an der Börse geht, dann ist immer häufiger von CFD’s die Rede. Das ist die Abkürzung für Contracts for Difference, ein Konzept das eigentlich aus England stammt.

Es geht schlicht und einfach darum, dass man für Aktien nur einen geringen Teil des Preises bezahlt und kann dennoch den kompletten Gewinn einstreichen. In den letzten 10 Jahren wurde diese Form des Handelns immer populärer, denn mit wenig Geld können Anleger groß spekulieren, außerdem ist das Prinzip auch für Laien recht gut verständlich.

Mit wenig Einsatz kann man viel erreichen

Privaten Anlegern werden in der Regel keine großen Stolpersteine in den Weg gelegt, wie dies bei anderen Handelssystemen auf dem Finanzmarkt oftmals der Fall ist. Schon mit einer Einzahlung von ein paar hundert Euro kann man bei vielen Onlinebrokern in Deutschland ein Konto eröffnen.

Dafür bekommt man dann alles aus einer Hand, was für den Handel mit den CFD’s notwendig ist, wie zum Beispiel die Kurse, Tools für die Analyse und das Charting, sowie komplett automatisierte Systeme für den Handel.

Große Hebelwirkung trotz einfachen Prinzips

Privatanleger reizt beim CFD-Handel vor allem die sehr simple Struktur des Produktes, sowie die damit verbundene Hebelwirkung. Setzt man lediglich 1.000 Euro ein, kann man unter Umständen einen Betrag von rund 100.000 Euro auf dem Markt bewegen.

Auch wenn sich die Kurse nur minimal verändern, kann man recht hohe Gewinne erzielen. Einen solchen Effekt hat man ansonsten nur bei sehr komplizierten Finanzinstrumenten, und außerdem muss man dafür normalerweise viel mehr Geld investieren.

Die Abschätzung der Investitionen ist längst nicht so schwierig wie bei Optionsscheinen, man muss sich auch nicht mit viel Aufwand einen Zugang zur Terminbörse verschaffen. Wenn der Handel optimal verläuft, profitiert der Anleger letztendlich von einer wesentlich höheren Rendite, als dies bei Aktien der Fall wäre.

Die Funktionsweise des Handels mit CFD’s

Wenn man mit den CFD’s Handel betreibt, sie also kauft oder verkauft, wird niemals in den eigentlichen Wert investiert, also zum Beispiel die tatsächliche Aktie oder einen Rohstoff.

Privatanleger kaufen oder verkaufen vielmehr einzelne Einheiten eines Produktes, sie schätzen selbst ein, ob der Kurs eher fallen oder steigen wird. Zur Produktpalette gehören neben Aktien auch Rohstoffe, Währungspaare, Aktienindizes oder Staatsanleihen.

Je nachdem um wie viele Punkte sich nun der Kurs verändert, bekommt der Anleger von den gekauften oder verkauften Anteilen ein Vielfaches ausbezahlt, auf der anderen Seite kann er aber auch Verluste einfahren.

Die Risiken des Finanzproduktes sind nicht zu unterschätzen

Wenn man den Einstieg in den CFD-Handel wagt, muss man sich auch der Nachteile und Risiken bewusst sein. Auch bei den CFD’s gibt es natürlich Kursschwankungen, ein Verlustrisiko, das sich nicht abschätzen lässt, ist also stets vorhanden.

Um eine Position eröffnen zu können, muss eine gewisse Gebühr hinterlegt werden, man spricht auch vom so genannten Positionsmargin. Beträgt der Gesamtwert also 1.000 Euro, so muss man bei einem Marginsatz von fünf Prozent somit 50 Euro zahlen.

Das Risiko ist nun allerdings genau so hoch, als hätte man Aktien im Wert von 1.000 Euro gekauft. Finden nun Bewegungen auf dem Markt statt, so wird das Kapital wesentlich stärker davon beeinflusst, als dies beim Aktienkauf der Fall wäre.

Der Anleger muss immer dafür Sorge tragen, dass das Konto genügend gedeckt ist, die Margin-Zahlungen müssen stets sichergestellt sein. Handelt man auf dem internationalen Markt, so muss man auch mit Schwankungen außerhalb der normalen Geschäftszeiten rechnen, das kann den Kontostand also innerhalb kürzester Zeit verändern, das Risiko der Glattstellung ist also immer gegeben.

Da es an den Finanzmärkten immer sehr starke Schwankungen geben kann, muss man auch mit so genannten Kurslücken rechnen, die zu größeren finanziellen Verlusten führen können.

Auch Haltekosten können unter Umständen anfallen, das hängt von der Dauer und der Art der Positionen ab, sie werden immer tagesaktuell berechnet. Gerade wenn die Haltedauer recht lang ist, können die Kosten unter Umständen sogar die Gewinne übersteigen.

Noch mehr Informationen zu Risiken findet man zum Beispiel im Blog von CMC Markets.

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