Dank des heißen und dennoch feuchten Klimas hat die Pilzsaison in diesem Jahr schon begonnen. Mit einem Blick auf den Pilzkalender lässt sich schnell feststellen, wann welche Sorten wachsen. Diesen findet man wahlweise im Internet oder Büchern.

Sieht der giftig aus?

Zunächst gilt: Es gibt eine Vielzahl ungiftiger aber auch giftiger Pilze. Von den Ungiftigen wie z. B. Bovist oder ein Steinpilz gibt es meist auch einen Zwilling, also einen fast identisch aussehenden Pilz, der allerdings giftig ist. Wer Pilze sammeln möchte, sollte daher immer ein Buch zur Pilzbestimmung oder einen Experten an seiner Seite haben. Ist man sich hingegen bei einer Sorte nicht ganz sicher, sollte man diese besser stehen lassen, denn gerade hier lauern die (giftigen) Gefahren. Die DGfM, Deutsche Gesellschaft für Mykologie, appelliert auf ihrer Internetseite an die Sammler: „Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM“. Doch nicht nur das Sammeln der giftigen Pilze kann gefährlich werden, sondern auch die falsche Zubereitung. Dazu die DGfM weiter „“Am häufigsten treten Pilzvergiftungen durch zu alte (…) oder zu lange, beziehungsweise falsch gelagerte Pilze auf.“ Roh sollten die Pilze daher nicht verzehrt werden, sondern stets gut gedünstet.

Pilzkalender: Wann gibt es welche Pilze?

Fast jeder Monat bietet Sammlern eine große Auswahl verschiedener schmackhafter Pilzsorten. Bis zum Mai kann man Morcheln in den Wäldern finden. Auch die Steinpilze lassen sich im Mai an guten Standorten „blicken“. Ab Juni stecken Parasole und Pfifferling ihre Köpfe aus dem Boden und können von den Sammlern entdeckt werden. Im August kann man schon mit etwas Glück die Boviste im Grün ausmachen. Etwas später, im Herbst, startet die hauptsächliche Pilzsaison. Jetzt wachsen vor allem die unzähligen Champignonarten, wie Waldchampignon, Anischampignon oder Wiesenchampignon. Doch gerade hier ist Vorsicht geboten, denn die Knollenblätterpilze sehen den Champignons sehr ähnlich, sind jedoch giftig. Unkundige verwechseln die beiden Pilzarten daher leicht.

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