Mittelfeld-Ass Andy Möller erklärte uns mit dem Spruch „Egal ob Mailand oder Madrid. Hauptsache Italien“ wie die Apenninhalbinsel beschaffen ist. Paul Breitner hatte wohl nach der Verlängerung Schiss, als er uns berichtete: „Da kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hose voll aber bei mir lief´s ganz flüssig.“ „Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem Wilmots”, erklärte uns Schalke-Urgestein Ingo Anderbrügge, hmm, das nenne ich 110%ige Chancenauswertung.

Kaiser Franz Beckenbauer erkannte es als Lichtgestalt ganz richtig: „Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz genau gesehen.“ Und auch Steffen Freund mag es romantisch: „Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: ‚Komm Stefan, zieh deine Sachen aus, jetzt geht’s los‘.“ Tja, da zeigt sich einmal mehr, dass man richtig dumm sein muss, um erfolgreicher Fußballer zu sein. Viele Kicker blamierten sich mit ihren Sprüchen, doch gerade deshalb sind die verpeilten Aussagen der Fußball-Profis Kult, denn wie heißt es doch so schön: Manchmal verliert man und manchmal gewinnt der Gegner. Die besten Sprüche:

Walter, Fritz: „Der Jürgen Klinsmann und ich sind schon ein tolles Trio …ääh Quartett.“

Walter, Fritz jun.: „Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.“

Jeremies, Jens: „Das ist Schnee von morgen.“

Möller, Andy: „Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.“

Möller, Andy: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“

Sammer, Matthias: „Das nächste Spiel ist immer das nächste.“

Scholl, Mehmet: „Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als sie mit auf’s Hochzeitsfoto wollte.“

Scholl, Mehmet: „Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht.“

Langner, Fritz: „Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei.“

Wohlfahrt, Roland: „Zwei Chancen, ein Tor – das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.“

Lusch, Michael: „Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem so viele Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden.“

Gascoigne, Paul: „Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.“

Krakl, Hans: „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.“

Strunz, Thomas: „Es ist ein Sehnenabriss am Schambeinknochen. Hört sich lustig an, ist aber trotzdem beim Fußball passiert.“

Völler, Rudi: „Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!“

Rüßmann, Rolf: „Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“

Podolski, Lukas: „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel!“

Ristic, Aleksander: „Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.“

Szymaniak, Horst: „Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.“

Matthäus, Lothar: „Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.“

Matthäus, Lothar: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“

Rummenigge, Karl-Heinz: „Eine gefährliche Parabole aufs Tor.“

Rogler, Richard: „Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten – und auf der anderen Seite Kamerun!“

Vogts, Berti: „Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.“

Vogts, Berti: „Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.“

Vogts, Berti: „Wenn ich über’s Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er.“

Vogts, Berti: „Der Tabellenerste kann jederzeit den Spitzenreiter schlagen.“

Vogts, Berti: „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.“

Kirsten, Ulf : „Wenn bei einem Auswärtsspiel keiner ruft: ‚Kirsten, Du Arschloch‘, dann weiß ich genau, dass ich schlecht bin.“

Neururer, Peter: „Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das Spiel gewinnen.
So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten.“

Obermann, Holger: „Zwei Minuten gespielt, noch immer hohes Tempo.“

Finke, Volker: „Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen.“

Häßler, Thomas: „Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.“

Häßler, Thomas: „Ich bin körperlich und physisch topfit.“

Reich, Marco: „Früher war ich ein großer Fan von Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom Fußball.“

Präger, Roy: „Jetzt kommt es darauf an, dass wir die entscheidenden Punkte gegen den Nicht-Abstieg sammeln!“

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