Innerhalb weniger Wochen streikt die Deutsche Bahn zum zweiten Mal. Während die erste Arbeitsniederlegung noch auf Verständnis stieß, sorgen gerade die vergangen Tage für reichlich Unmut. Zahlreiche Kunden mussten ihren geplanten Urlaub absagen, die Bahnhöfe gleichen zeitweise einer Geisterstadt. Wie es in einem aktuellen Bericht heißt, war der Streik womöglich illegal. Die Gewerkschaft der Lokführer – kurz GdL – hat bei ihren Forderungen offensichtlich getrickst.

Laut Gesetzt, müssen die Mitarbeiter der Gewerkschaft vor einem Streik abstimmen. Das hat die GdL auch gemacht. Leider jedoch, wurden nur die Stimmzettel gewertet, welche auch wieder zurück geschickt wurden. Arbeiter, die sich der Abstimmung enthalten haben, sind somit nicht erfasst. Nichtwähler verschwanden einfach unter dem Küchentisch, schreibt die BamS. „So kommt GDL-Chef Claus Weselsky (55) auf seine Aussage, 91 Prozent der mehr als 16.000 GDL-Mitglieder hätten zugestimmt.“

Wäre dieser Fehler nicht passiert, hätte die Mindesquote von 75 Prozent nie erreicht werden können. Darüber hinaus wanderten unzählige Reisende zu den Konkurrenten der Fernbuslinien ab. Doppelt ärgerlich für die Deutsche Bahn…

Bild: Siemens

SchnäppchenDealer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.