Wenn Alex Christensen und Oscar Hoya als „Alex swings, Oscar sings“ beim 54. Eurovision Song Contest am 16.Mai in Russland mit ihrem Song „Miss Kiss Kiss Bang“ Deutschland vertreten, könnte es eventuell wieder nur heißen „Germany 0 Points“. Denn die Experten sind sich einig: obwohl beim ehemaligen Grand Prix Eurovision de la Chanson dieses Mal nicht nur die Zuschauer über den Sieger bestimmen dürfen, sondern auch eine Jury in jedem Land (in der deutschen Jury sitzen übrigens der Scooter-Frontmann HP Baxxter, Jeanette Biedermann, Tobias Künzel von den Prinzen, Ex-DSDS-Jurorin Sylvia Kollek und Guildo Horn), wird Deutschland kaum besser als in den vergangenen Jahren abschneiden. Bei der Echo-Verleihung am letzten Samstag wurde der Song zum ersten Mal präsentiert und die Berliner Zuschauer waren von dem Titel alles andere als begeistert.

Grand-Prix-Urgestein Ralph Siegel zu Alex swings, Oscar sings“: „Das Lied erinnert mich an die Nachkriegszeit, als amerikanische GIs mit deutschen Jazzern versucht haben, zu singen und zu swingen. Und Swing hatten wir bereits vor zwei Jahren mit Roger Cicero und sind leider wenig erfolgreich gewesen.“ Doch Manager Thomas Stein rechnet sich mit der Auswahl sogar einen Achtungserfolg aus: „Alex Christensen ist ein hervorragender Produzent, der den Musikgeschmack in Osteuropa genau kennt. Ich glaube, er landet mit Oscar im vorderen Mittelfeld.“ Dass Alex C. und Oscar Hoya für Deutschland an den Start gehen dürfen, entschied übrigens der Norddeutsche Rundfunk. Er erhoffte sich, dass man mit diesem Beitrag nicht wie die No Angels im letzten Jahr auf dem letzten Platz abschneidet.

SchnäppchenDealer

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