Schnief. Das ist traurig: Eines der zwei kleinen Eisbären-Babys aus dem Nürnberger Zoo, von denen ich bereits hier berichtete, ist leider tot. Auch Zoodirektor Dag Encke bedauert den Tod des Eisbären-Babys von Mutter Vera (sie ist ebenfalls die Mutter von Eisbär Flocke), doch erklärte ebenfalls, dass bei Zwillingsgeburten eines der Babys aufgrund von Schwäche nur selten überlebt. Ebenfalls gibt er Entwarnung, denn das andere Baby ist wohlauf und wird von der Mutter gut versorgt. Bereits am Montag stand fest, dass eines der Eisbären tot sei, denn auf den Videoaufzeichnungen lag eines der Tiere regungslos im Gehege. Eine Sprecherin des Zoos dazu: „Wir gehen davon aus, dass Vera das Kleine gefressen oder versteckt hat“. Grund für die Annahme ist der Fakt, dass das Kleine auch auf den Bildern aktuell nicht mehr zu sehen ist. Sollte Vera das Kleine gefressen haben, wäre dies eine typische Reaktion bei Eisbären.

Da das andere Baby wohlauf ist und es ganz so aussieht, als ob Mutter Vera, anders als bei Flocke, das Kind annimmt und nicht verstößt, wollen die Nürnberger auf eine Handaufzucht wie bei Flocke verzichten. Doch möglicherweise könnte Vera es auch noch in einigen Tagen oder Wochen abstoßen. Auch bei Flocke kümmerte sich Vera ja in den ersten Tagen vorbildlich um ihr Kind, bevor Vera Flocke aus unbekannten Gründen mehrmals aus großer Höhe zu Boden fallen lassen ließ. Hoffen wir, dass dies bei dem neuen Eisbären-Baby nicht der Fall sein wird, ansonsten „droht“ uns wieder ein Megahype wie um Knut und Flocke.

SchnäppchenDealer

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