Der 28-jährige Severino Seeger hat es geschafft. Er hat sich in der Show „Deutschland sucht den Superstar“ durchsetzen können. Allerdings wird er seine Fans enttäuschen. Denn nun muss er sich nach der Sendung nicht nur auf die Karriere konzentrieren, sondern auch auf einen Gerichtsprozess.

Das Finale ist entschieden

© Niesner Horst / Wikimedia
© Niesner Horst / Wikimedia

Mit 59 Prozent der Stimmen der Zuschauer konnte sich der 28-Jährige gegen die 17-jährige Viviana Grisafi durchsetzen. Die Zuschauer können sich, trotz des gelungenen Finales nicht richtig für den Sänger freuen. Immerhin muss er in zwei Wochen vor Gericht erscheinen. Am 2. Juni hat er einen wichtigen Termin in Frankfurt, wo er erscheinen muss. In dem Bericht der Staatsanwaltschaft wird ihm und anderen Trickbetrügern vorgeworden, acht Rentnerinnen um ihr Erspartes gebracht zu haben. Es sollen mehr als 100.000 Euro zusammengekommen sein, die natürlich mit illegalen Methoden erhalten wurden. Zwei seiner Kollegen wurden bereits verurteilt: Zu zwei Jahren auf Bewährung. Laut eigener Aussage soll der Sänger mitgeteilt haben, dass es kein einfacher Schritt in seinem Leben sei, den er angehen muss. „Was dabei rauskommt, werden wir sehen,“ soll er nur gesagt haben.

Ist der Titel wieder weg?

Nach Angaben von den Juroren Dieter Bohlen und seinen Kollegen soll RTL nichts von dieser Vergangenheit gewusst haben. Bohlen hat es nach eigenen Angaben aus der Zeitung erfahren und hatte bereits vor zwei Monaten gesagt: „Falls Severino die alten Damen betrogen hat, dann ist bei „DSDS“ kein Platz für ihn.“ Der Sender hatte gesagt, dass er nicht spekulieren möchte und erst abwarten will, wie das Urteil wirklich ausfällt. Doch angeblich ist es wirklich der Fall, dass RTL dem Gewinner den Titel aberkennen wird, falls er verurteilt werden würde. Es ist fraglich, ob dann die Zweitplatzierte den Titel erhalten wird. Die halbe Million Euro müsste der Sieger jedoch nicht zurückzahlen, wie es heißt.

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