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Foto: pixabay.com

Kaffee gehört zu den Getränken, die für die meisten Erwachsenen fest zum Alltag gehören. Das Heißgetränk ist dank des besonderen Aromas für viele nicht nur ein beliebtes Genussmittel, aufgrund der anregenden Wirkung des Koffeins ist es für die meisten auch ein Wachmacher am Morgen.

Das Kaffeetrinken hat eine lange Tradition, ganz egal in welcher Region dieser Erde. Nicht nur der klassische Kaffee erfreut sich großer Beliebtheit, es tauchen auch immer wieder neue Kaffeespezialitäten auf, außerdem findet man auf dem Markt unzählige Kaffeemaschinen, mit denen die Zubereitung auch zuhause perfekt gelingt.

Es gibt viele Legenden zur Geschichte des Kaffees

Dass es den Kaffee schon sehr lange gibt, das ist unbestritten, doch was den Ursprung angeht, darüber ist man sich nicht ganz einig. Schon im 9. Jahrhundert erwähnte man den Kaffee in Äthiopien, deshalb wird das afrikanische Land auch als Wiege des Heißgetränkes angesehen.

Von dort fand der Kaffee seinen Weg nach Arabien, wo er lange als großes Geheimnis gehütet wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts gelangte der Kaffee durch die Portugiesen und Niederländer nach Ceylon, die Samen der Pflanze wurde gleichzeitig von Pilgern eingeführt.

In Amsterdam begann man mit dem Anbau von Kaffee in Gewächshäusern, von dort aus fand die Pflanze schnell ihren Weg in andere europäische Länder. Der Islam breitete sich immer weiter aus, so dass der Kaffee schließlich auch nach Südeuropa und den Norden Afrikas gelangte.

Kaffeehäuser gab es in den arabischen Ländern schon seit etwa Mitte des 16. Jahrhunderts, erst knappe 100 Jahre später eröffnete in Venedig das erste Kaffeehaus Europas. Die Christen stellten sich der Ausbreitung des Kaffees lange in den Weg, denn das Getränk wurde als etwas Satanisches angesehen.

Das 19. Jahrhundert kann als Höhepunkt der Kaffeekultur angesehen werden, denn in den unzähligen Kaffeehäusern trafen sich gerne die Künstler und Literaten der damaligen Zeit.

Die Entwicklung der Kaffeezubereitung

Mit der weltweiten Ausbreitung des Kaffees schritt natürlich auch die Art der Kaffeezubereitung voran. Im Jahr 1855 wurde im Rahmen der Weltausstellung in Paris die erste Espressomaschine vorgestellt. Sie funktionierte mit Hilfe von Dampfdruck, den man über Hähne regulieren konnte.

Die industrielle Fertigung begann dann Anfang des 20. Jahrhunderts. Allerdings war die Bedienung recht kompliziert, und die Anschaffungskosten sehr hoch, so dass man solche Geräte nur in wenigen Lokalen vorfand. Der Espresso wurde jedoch in dieser Zeit als neue Kaffeespezialität äußerst beliebt.

Erst 1935 kam ein Modell auf den Markt, das wesentlich einfacher in der Handhabung war. Bei den ersten Geräten waren die Temperaturen dermaßen hoch, dass ein Großteil des Kaffees verbrannte. Nun wurde das Wasser erstmals automatisch dosiert, so dass die weltweit erste automatische Espressomaschine erhältlich war.

Die Druckerzeugung erfolgte nicht länger durch Dampf, sondern durch Luft, das war der entscheidende Vorteil. Nur drei Jahre später gab es eine weitere Verbesserung, denn ein Hebel sorgte für das Zusammendrücken einer großen Feder, die wiederum einen Kolben schob, so dass Wasser komprimiert werden konnte.

Allerdings verhinderte der Krieg eine Weiterentwicklung, so dass dieses Kolbenmodell erst im Jahr 1946 in Produktion gehen konnte, man konnte jetzt auch Kaffee mit einer Schaumschicht genießen. Anfang der 60er Jahre wurde die Feder dann gegen eine Rotationspumpe mit elektrischen Antrieb ausgetauscht.

Dies ermöglichte eine Komprimierung des kalten Wassers, bevor es in den Behälter des Wärmeaustauschers gelang. Somit hat das Wasser immer eine ideale Temperatur von 90 Grad, dieses Prinzip ist bis heute die Basis für fast alle Kaffeemaschinen, wie man sie zum Beispiel auch bei Kaffee Partner findet.

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