Allmählich wird es kälter. Der erste Wintereinbruch hat in einigen Teilen Deutschlands bereits den ersten Schnee mitgebracht. Wenn es in den nächsten Wochen noch mehr wird, gibt es für Kinder kein größeres Vergnügen, als mit dem Schlitten den Berg hinunterzufahren. Schlitten gibt es für jedes Alter und in den unterschiedlichsten Varianten – für den Winterspaß mit der ganzen Familie.

Schlitten für jedes Alter: Die modernen Schlitten und Bobs werden aus Kunststoff hergestellt. Sie sind wesentlich leichter als Schlitten aus Holz, jüngere Kinder können sie deshalb auch eigenständig den Berg wieder hinauf ziehen. Ihr geringes Gewicht entsteht dadurch, dass sie hohl geblasen sind, trotzdem sind sie äußerst stabil. Für Kinder ab drei Jahren sind grundsätzlich Holz- oder Lenkschlitten geeignet. Der Klassiker ist der Hörnerschlitten aus Holz. Um ihn sicher den Berg hinunter steuern zu können, ist jedoch eine bestimmte Körpergröße notwendig sowie fortgeschrittene Koordinations-Fähigkeiten. Schlitten aus Kunststoff mit einem Lenkrad können auch schon von Kleinkindern einfach gelenkt werden. Größere Kinder können auch mit dem Bob fahren, der mit Hilfe zweier Hebel an den Seiten gesteuert wird. Die Kleinsten packt man in einen warmen Fußsack und setzt sie auf einen Schlitten mit Rückenlehne. Oder man setzt sie in einen Kunststoffschlitten speziell für Babys und Kleinkinder. Diese haben eine ergonomisch geformte und gepolsterte Sitzschale, in der das Kind sogar mit einem Sicherheitsgurt angeschnallt werden kann.

Unterschiedliche Modelle: Neben dem klassischen Hörnerschlitten, den wirklich jeder kennt, gibt es zahlreiche weitere Modelle. Ein Bob besteht immer aus einer Plastikwanne, in der das Kind wesentlich tiefer sitzt als auf einem normalen Schlitten. Für Sicherheit sorgen Fußschalen, auf welche die Füße abgestellt werden können, Querrillen verhindern das Abrutschen. An den Seiten sind Haltegriffe angebracht. Lenkschlitten haben ein Lenkrad, mit dem der Schlitten der Berg hinuntergelenkt wird. Für mehr Sicherheit beim Rodeln sorgt ein Bremssystem. Ganz nach der Manier von Stefan Raab gibt es sogar Snow Woks für Kinder. Diese sind allerdings nur für ältere Kinder und Jugendliche geeignet: Während man den Berg hinunter fährt, muss die Balance durch Körperspannung gehalten werden, indem man die Beine geradeaus in die Luft streckt oder anwinkelt. Der Schneesurfer besteht wie aufblasbares Wasserspielzeug aus Polyvinylchlorid. Man kann sich sowohl mit dem Rücken als auch bäuchlings auf das dicke Luftkissen legen, dabei hält man sich an den Griffen fest. Preisgünstige Varianten sind sog. Schneeflitzer oder Slider. Sie sind aus weichem Kunststoff gefertigt und bestehen nur aus einer dünnen abgerundeten Sitzfläche und einem Haltegriff. Mit ihnen rutscht man quasi auf dem Popo den Berg hinunter.

SchnäppchenDealer

1 Comment on Der Winter steht vor der Tür – holt die Schlitten raus

  1. Hallo,
    als ich die Überschrift las, schrie alles in mir: NEIN!!!! Ich will noch keinen Winter, ich will noch keinen Schnee. Das Kratzen der Eisschicht am Morgen, das Freischaufeln des Fußweges alle naselang – da kann ich wirklich drauf verzichten.
    Aber du hast ja recht, es gibt auch die andere Seite vom Winter. Schneespaziergänge und Rodeln mit dem Junior. Ist ja schon was Tolles. Aber irgendwie bin ich noch nihct drauf eingestelllt. Und unser Schlitten steht noch auf dem Dachboden, ich hoffe, da kann er noch eine Weile bleiben…

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