Viele Leser werden es kennen: wenn es im Herbst dunkler und kälter wird, fühlt sich der Körper schlapp. Man ist schläfrig, lustlos und hat kaum Antriebskraft. Wenn dann noch Regen und Kälte dazukommen, ist man schon recht gefrustet, denn das Wetter schlägt heftigst aufs Gemüt. Diese Art von Depression hat von Experten den Namen „Winterblues“ beziehungsweise „Saisonal abhängige Depressionen” (SAD) bekommen. Grund für diese Depressionen im Herbst und Winter sind Kälte und die geringere Anzahl an Sonnenstunden pro Tag. Von daher sind vor allem Menschen betroffen, die dort wohnen, wo es früh dunkel wird, also zum Beispiel Nordeuropa. Neben Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten morgens aus dem Bett zu kommen, Konzentrationsschwäche hat man unter anderem auch Heißhunger auf Süßigkeiten und ein erhöhtes Verlangen nach kohlehydrathaltigen Lebensmitteln. Aus diesem Grund nehmen einige Menschen vor allem in den Wintermonaten leicht zu.

Um diesem Stimmungstief zu entgehen empfehlen sich diverse Anti-Winterblues-Tipps. Zum Einen sollte man seinen Kreislauf anregen. Dies schafft man unter anderem durch sportliche Betätigung, denn Sport kurbelt die Produktion von Glückshormonen an. Das kann man unter anderem erreichen, indem man einen kleinen Spaziergang einlegt oder einfach zur Arbeit, zum Bäcker oder zum Einkaufsbummel geht, anstatt mit dem Auto oder dem Bus zu fahren. Ebenfalls sollte man versuchen gesundes Obst und Gemüse zu essen, so kann auch einer Grippe oder einer Erkältung entgegengewirkt werden. Auch Reis und Nudeln werden empfohlen, denn dadurch wird der Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöht. Gegen die Depressionen helfen aber auch vor allem soziale Kontakte und vor allem Lachen. Also einfach mal mit den besten Freunden ausgehen, am besten in eine Cocktailbar, da hat man dann auch gleich Urlaubsgefühl. Auch eine Sonnen- und Lichttherapie soll helfen.

Wer es sich leisten kann, der sollte versuchen sich an freien Tagen oder an einem Wochenende einen Kurztrip gen Süden in die Sonne zu genehmigen. Die Kanarischen Inseln (unter anderem Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote etc.) erweisen sich dabei als ideale Winterblues-Therapie. Binnen wenigen Flugstunden kann man Sonne satt tanken und sich auf den Inseln auch sportlich betätigen und zum Beispiel auch in den Herbst- und Wintermonaten schwimmen und tauchen gehen. Wer es sich finanziell oder zeitlich nicht leisten kann, schnell einmal auf die Kanaren zu fliegen, dem sind Besuche im Sonnenstudio oder Tageslampen zu empfehlen, um so den Mangel an Sonnenlicht zu kompensieren. Übrigens: an dem Winterblues leiden statistisch mehr Frauen als Männer und vor allem junge Menschen im Alter zwischen Zwanzig und Dreißig.

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