Erinnert sich noch jemand an die 90er Jahre Girl-Band Spice Girls? Bestimmt doch. Aber schon lange hat man von den 5 Mädels – mit Ausnahme von Victoria „Posh Spice“ Beckham/Adams – nichts mehr gehört oder gesehen. Ihr großer Comeback-Versuch vor 1, 2 Jahren war nur bedingt erfolgreich. Als ich mal wieder durch das Internet surfte, viel mir auf promez.de ein bekanntes Gesicht auf: Geri Halliwell alias Ginger Spice beziehungsweise Sexy Spice! Sie war mit ihrer Solokarriere ja relativ erfolgreich und hatte mit „Look at me“, „It’s Raining Men“ und „Scream if you wanna go faster“ einige Erfolge in den Deutschen Musikcharts aufzuweisen. Geri war am Montagabend bei der Filmpremiere für die Kömödie „Radio Rock Revolution“ („The Boat That Rocked“) in London anwesend. Ich war aufgrund der Bilder auf der promez.de-Seite (Promez berichtet täglich über Promis, Stars und Sternchen) doch etwas geschockt. Nicht, weil Geri eine starke Ähnlichkeit mit Lindsay Lohan hat, sondern weil ihr bei der Premierenvorstellungen fast die Brüste aus dem Kleidchen fielen. Also Geri, das nächste Mal auf die Garderobe achten.

Der Film Radio Rock Revolution, der ab 16.April in die deutschen Kinos kommt, ist eine Komödie über eine Zeit, als Musikpiraten tatsächlich noch auf hoher See zu finden waren und als Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll nicht nur Worte waren. Eine Handvoll Radiorebellen steht im Mittelpunkt der Musik- und Radiogeschichte in den wilden Sixties. 1966 kommt zwar der weltberühmte Rock aus England, aber selten zu den Hörern der BBC, die pro Woche nur zwei mickrige Stunden Pop über den öffentlich-rechtlichen Äther schickt. Genauso unermüdlich wie illegal legen dafür die DJs des Piratensenders Radio Rock ihre Platten auf – mitten in der Nordsee, um nicht von der Regierung abgeschaltet zu werden, und mit einer gigantischen Fangemeinde. An Bord von „Radio Rock Revolution“ sind Oscargewinner Philip Seymour Hoffman, Bill Nighy, Rhys Ifans und Nick Frost als Radiohelden auf hoher See und Kenneth Branagh als Staatsvertreter, der dem „drogenverseuchten, kulturlosen“ Treiben ein möglichst schnelles Ende bereiten will. Seit „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Notting Hill“ steht Richard Curtis wie kein anderer für das britische Erfolgsmodell der romantischen Komödie. Nach „Tatsächlich Liebe“ geht es in seiner zweiten Regiearbeit um eine etwas andere Liebesbeziehung – ein aufsässiger Spaß über die Lust auf Rock, entfesseltes Radio und den wilden Sound der Sixties. Was will man mehr?

SchnäppchenDealer

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