In wenigen Stunden ist es soweit und das Jahr 2008 ist dann Geschichte, doch bis es soweit ist und man mit dem Brechen der guten Vorsätze beginnen kann, wird erstmal wieder groß gefeiert. Für die Silvesternacht werden schon jetzt fleißig die Böller, Raketen und Knallfrösche gebunkert. Rund 100 Millionen Euro schießen die Deutschen in den Silvesterhimmel. Doch Achtung beim Böllern, denn allein in Berlin verletzen sich jährlich über 500 Feiernde an Blindgängern und Verbrennungen sind kein Einzelfall. Recht gefährlich also der Silvesterspaß! Anders als hier in Deutschland wird in Japan der traditionelle “Mochi” gegessen. Mochi soll den Japanern ein langes Leben bescheren, doch der klebrige Glücksbringer aus Reis führt schon Ab und Zu sogar zu Todesfällen, denn der klebrige Reis-Mochi bleibt leicht im Halse stecken, und führt zu akuter Ertickungsgefahr. Andere Länder, andere Sitten also.

Auch in Argentinien gibt es eine ganz besondere Sitte. Am Silvestertag werden Unterlagen aus dem abgelaufenen Jahr geschreddert und werfen die Schnipsel kurzerhand aus dem Fenster, so rieseln in Buenos Aires den ganzen Tag Papierschnipsel wie Schneeflocken aus den Häusern. Auch in China gibt es eine besondere Sitte: junge Frauen werfen Mandarinen ins Meer und hoffen dadurch einen Mann im Folgejahr zu finden! Denn auf den Mandarinen werden Name, Adresse und Telefonnummer geschrieben und wenn ein Fischer eine Mandarine in seinem Fischernetz findet, könnte das Liebesglück fruchten. Ich bleibe aber weiterhin bei Bleigießen, Knallfröschen und Sekt um Mitternacht!

SchnäppchenDealer

1 Comment on Bräuche und Sitten zu Silvester und Neujahr

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