Die Billigmarke „Redcoon“ kennt man spätestens seit der Fernsehwerbung mit Gina-Lisa Lohfink und Nacktmodel Micaela Schäfer. Darin präsentierten sich sowohl Gina-Lisa als auch Micaela Schäfer als die Billigfrauen der Nation. Sogar Aufschreie wurden laut, dass Redcoon mit den Werbespots Sexismus und Frauenfeindlichkeit vorantreibt, doch von Herabwürdigung wollte der Billig-Discounter, der online Unterhaltungselektronik vertreibt, nichts wissen. Nun gibt es aber den nächsten kleinen Skandal. Denn der Elektronik-Versandhändler, der angeblich so billig ist, wie kein zweites Versandhaus, wollte für ihre neueste Kampagne im Örtchen Billighausen drehen. Klar, bei dem Ortsnamen liegt das ja auf der Hand. Im Örtchen Billigheim, der sich im Norden von Baden-Würtemberg befindet und rund 6000 Einwohner beheimatet, sollte der Werbeslogan „Wir Billigheimer lieben billig!“ entstehen und großbrüstige Frauen sich in der örtlichen Kneipe und dem Fußballplatz präsentieren. Nicht aber mit den Billigheimern, denn die hatten auf billige Sex-Gags und Verspottung des Ortes keine Lust. So gingen die Einwohner von Billigheim (zurecht) auf die Barrikaden und sagten dem Vorhaben ab. Der Bürgermeister begründete dies, weil der örtliche Frieden erhalten bleiben sollte, der Ort sich nicht veralbern lassen wollte und man so auf die Gage des Onlineportals verzichtete. Nun muss man sich also einen neuen Ort suchen, wo der Spot gedreht werden kann. Heißer Anwärter ist nun übrigens der Ort „Oberbillig“ in Rheinland-Pfalz!

SchnäppchenDealer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.