Noch nie wurde ein Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika so gefeiert wie Barack Hussein Obama, für die Einen der Hoffnungsträger der ganzen Welt, für die Anderen wiederum eine weitere Marionette, wie es schon sein Vorgänger war. Welche Seite nun recht hat, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Einen Rekord konnte Obama schon an seinem ersten Tag als US-Präsident aufstellen, er brachte nahezu alle großen US-Seiten (FOX, ABC, USA Today, Wall Street Journal, die Website des Weißen Haus etc.) kurz vor dem Zusammenbruch. Die US-Sender und andere Nachrichtenmagazine übertrugen Obamas Vereidigung live via Stream im Internet. Das Interesse auf der ganzen Welt machte die Amtseinführung zum größten Streaming-Event aller Zeiten Doch nicht die ganze Welt scheint glücklich über Obama zu sein. In China wurde die Antrittsredenicht im Internet gezeigt sondern nur im staatlichen Fernsehen. Bei dem Satz, in dem Obama den Kommunismus erwähnte, wurde sofort zensiert und anstatt Obama ein lächelnder Nachrichtensprecher eingeblendet.

Nun ist Barack H. Obama Präsident der USA. Noch nie hat man eine größere, teurere (gut 150 Millionen Dollar) und von Hoffnung getragene Inauguration (Amtseinführung) in der Geschichte der USA gesehen. Fast zwei Millionen Menschen waren in der Hauptstadt Washington DC gekommen um ihrem neuen Präsidenten zuzujubeln und im zu zeigen, dass er ihr Heilsbringer ist. Nach der Verabschiedung des 43. Präsidenten George W. Bush junior, welcher wohl in die Geschichte, als der meistverachtete Präsident, eingehen wird, zeigte sich Obama auf der von 13000 Mitwirkenden Parade und besuchte danach noch zehn Bälle. Gegen drei Uhr morgens kam er dann endlich zur Ruhe und konnte sich für einige Stunden schlafen legen. Aber nicht für lange.

Denn schon heute Morgen legte Obama einen Blitzstart hin und legte sofort sämtliche umstrittene Terrorismus-Verfahren im Gefangenlager Guantánamo Bay auf Kuba auf Eis. Dafür wies er die Ankläger aus dem Verteidigungsministerium an, eine Aussetzung der Militärverfahren für 120 Tage zu beantragen. Mit dieser Anweisung, erfüllte Obama, eines seiner Wahlkampfversprechen, dass menschenrechtverletzende Lager zu schließen, welches unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush, mit Folter, Krieg und Missachtung der Menschenrechte in Verbindung gebracht wurde.
Zurzeit befinden sich wohl noch etwa 240 Häftlinge in Guantánamo, darunter auch 50 Gefangene, die scheinbar unschuldig inhaftiert wurden. Und hier kommt es zu Problemen, denn die Freilassung dieser Menschen in ihre Heimatländer, würde dort wahrscheinlich zu erneuter Folter der Gefangenen führen. Doch die USA möchte diese Leute nicht in ihrem Land behalten und fragt nun in der ganzen Welt herum, ob nicht ein anderes Land, z.B. Deutschland, die „ehemaligen Gefangenen“ aufnehmen möchte.
Doch dieses Problem ist nur eines von vielen, welche sich nun nach der Amtsübernahme der präsidialen Geschäfte, von Vorgänger Bush, zu bestreiten sind. Die Wirtschaftskrise, der Terrorismus, die Konflikte in Afghanistan und im Irak, aber auch die Gefahren im nahen Osten (Gaza/Israel-Konflikt) sind eine große Bürde für den noch sehr jungen Präsidenten (mit 47 Jahren gehört er zu den jüngsten Amtsträgern auf diesem Posten).

Als Gestern die Festlichkeiten noch voll im Gange waren, gab der Senat sein OK für die Berufung von fast allen Minister-Kandidaten Obamas. Aber eben nur fast, denn die Ex-First Lady Hillary Clinton muss, aufgrund eines sich sträubenden republikanischen Senators, auf ihren Titel zu US-Außenministerin warten. Ihre Berufung gilt jedoch als sicher.

Unzählige Menschen in der ganzen Welt haben sich die gestrigen Amtseinführung Barack Obamas angesehen und jeder hat seinen eigenen kleinen Wunsch, setzt seine eigen Hoffnung in diesen Menschen. Bei diversen Umfragen in den Medien in den vergangen Tagen, wurde oft gefragt, was sich die Menschen in den USA, in Deutschland und anderswo auf der Welt, vom neuen Präsidenten erwarten. Und die meisten antworteten mit den Worten: „Beendigung der Konflikte in Afghanistan und im Irak“, oder „Frieden auf der Welt“, sowie „Er soll uns aus de Finanzkrise führen“. Dieser Mann, dessen größtes Vorbild Abraham Lincoln (16.Präsident der USA und Befreier der Sklaven) ist, hat eine Last ungeahnten Ausmaßes zu tragen, die man keinem normalen Menschen wünschen möchte.

Denn Barack Hussein Obama ist jetzt nicht nur der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, nein er ist der Hoffnungsträger einer ganzen Welt. Wie er seinen Job ausführen wird, wo er Niederlagen einstecken muss und welchen Anfeindungen er in Zukunft über sich ergehen lassen muss, wird die Zeit zeigen aber eines ist sicher: Die Welt braucht einen solchen Mann, der ihnen Hoffnung gibt und das Gefühl nicht allein zu sein.

SchnäppchenDealer

1 Comment on Barack Obama bringt Internet kurz vor Zusammenbruch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.