Anke Engelke kann sich dem Trend der Smartphone-Nutzer leider nicht anschließen. Mit ihren 50 Jahren gehört sie angeblich noch zu den altmodischen Menschen, die lieber Briefe schreiben. Anke weiß, dass Briefe natürlich deutlich länger in ihrer Verfassung dauern. Dennoch kann sie mit technischen Geräten umgehen, nutzt sie jedoch mehr oder weniger für ihren Beruf. Der Laptop wird erst abends zum Arbeiten ausgepackt. Ein Smartphone möchte sie sich auch in nächster Zeit nicht zulegen.

Sie setzt auf Mehrwert

Die Schauspielerin und Moderatorin hat kürzlich zugegeben, dass sie gerne noch Briefe auf einer alten Schreibmaschine tippt und somit anderen Leuten eher eine Freude machen kann. Auch Postkarten verschickt sie gerne und stellt sich selbst an die Poststelle, um tolle Briefmarken zu erhalten. Sie nutzt Drehbücher als Briefpapier und nimmt sich für ihre Briefe viel Zeit. „Ich kaufe nach wie vor oft Briefmarken in der lustigen Poststelle bei uns im Ort, und wenn da eine Schlange ist, hoffe ich immer, dass nicht nur Pakete zurückgegeben werden,“ berichtet sie.

Laptop hat sie jedoch

Dass heute weniger Menschen Briefe schreiben, findet Anke nicht sonderlich gut: „Also, ich habe heute schon einen Brief und eine Postkarte geschrieben. Mir kommt das gar nicht ungewöhnlich vor. Hat es nicht auch etwas damit zu tun, wie man seinen Alltag einrichtet? Wenn man in seinem Sichtfeld immer ein Handy hat, dann simst oder mailt man eben ständig. Mein Laptop packe ich zuhause erst abends zum Arbeiten aus. Ich habe auch kein Smartphone.“ E-Mails beantwortet die gestrige Anke dennoch: „Man kann auch E-Mails mit Bedacht und mit Vergnügen formulieren, ich mache das gerne. Aber ich sehe den Unterschied. Ich schaffe vielleicht 20 E-Mails an einem Abend oder in einer Nacht – aber Briefe? Da schaffe ich ganz bestimmt keine 20.“

 

 

 

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