Der bundesweite Schulstreik im November letzten Jahres war ein voller Erfolg: in jeder größeren Stadt gingen mehrere tausend Demonstranten auf die Strasse, um den Aufruf der Initiative “Bildungsblockaden einreißen“ zu folgen und für eine kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Volkshochschule, der Begrenzung der Klassengrößen und für mehr Lehrer zu demonstrieren. Diese Aktion soll nicht das letzte Lebenszeichen der Initiatoren gewesen sein, denn in einer bundesweiten Aktionswoche vom 15.-19. Juni wird erneut mit Schülerinnen und Schülern im gesamten Bundesgebiet demonstriert. Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion zur Zukunft des Bildungssystems anzuregen.

Des Weiteren sollen Möglichkeiten einer fortschrittlichen und emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitik aufgezeigt und durchgesetzt werden. Dem Einfluss der maßgeblichen politischen und ökonomischen Interessen im Bildungsbereich setzt das Bündnis Alternativen entgegen:

  • selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck
  • freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren
  • öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe und
  • Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen.
  • Weitere Informationen zum bundesweiten Bildungsstreik gibt es unter: Schulaction.org

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