Geplant waren 5 Kilometer, schlussendlich wurden es 21. Eine Zwölfjährige bemerkte ihr Missgeschick erst mitten im Rennen, doch dann packte sie der Ehrgeiz.

Sie schloss sich der falschen Laufgruppe an 

LeeAdianez Rodriguez hatte sich eigentlich für ein Rennen auf Fünf Kilometern angemeldet. Am 24. April 2016 war es soweit und weil sie dachte, sie sei viel zu spät dran, schloss sie sich an der Startlinie versehentlich der falschen Gruppe an.

Der Lauf sollte in New York stattfinden, jedoch 15 Minuten später als der Lauf an dem die 12-Jährige dann tatsächlich teilnahm. Der Halbmarathon startete zwar auf der gleichen Brücke, jedoch etwas früher. Mitten im Rennen, als das Ziel auch nach mehr als 5 Kilometern einfach nicht kommen wollte, wurde ihr klar, dass sie sich im falschen Rennen befand.

Der Ehrgeiz packte sie 

Doch dann packte sie der Ehrgeiz und sie wollte durchhalten. Die mehr als 21 Kilometer schaffte sie in 2:43:31 mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 7,7 Km/h. Gar nicht schlecht für eine 12-Jährige, die zuvor noch nie eine so große Distanz gelaufen war. Am Ende kam sie als 1885. von insgesamt 2111 Läufern ins Ziel.

Auch als ihr ein Streckenposten und ein Polizist während des Rennens mitteilten, dass ihre Mutter sie suchen würde, wollte sie nicht aufgeben. Sie erklärten den beiden, sie müsse das Rennen jetzt erst einmal beenden. Ihre Mutter hatte sich Sorgen gemacht, als ihre Tochter nicht wie alle anderen im Ziel des 5-Kilometer-Rennens ankam. Zwei Stunden suchte sie nach ihr, war jedoch mächtig stolz als sie erfuhr, dass ihre Tochter gerade einen Halbmarathon gelaufen war. Zumal ihre Tochter erst kürzlich überhaupt mit dem Laufen begonnen hatte. Beide fielen sich beim Wiedersehen glücklich in die Arme.

Für LeeAdianez wird dies wohl nicht der letzte Halbmarathon gewesen sein. Das nächste Mal, sagte sie, würde sie dann aber richtig dafür trainieren.

SchnäppchenDealer

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