Nur noch wenige Tage ist es hin und dann dürfen sich die Mütter Deutschlands wieder feiern lassen, denn am 10.Mai ist wieder der Ehrentag aller Mütter, der sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt eingebürgert hat und seither werden jeden zweiten Sonntag im Mai alle Mütter und Schwiegermütter geehrt. Offiziell eingeführt wurde der Muttertag erstmals 1914 in den USA. Doch schon zuvor gab es den Muttertag.
Ann-Marie Reeves Jarvis feierte 1858 den „Mother’s Work Days“ und 1872 folgte Julia Ward Howe in Boston mit einer ähnlichen Feier (peace and motherhood).

Damals sollten Mütter geehrt werden, deren Söhne und Männer im Deutsch-Französischen Krieg 1871 ums Leben gekommen sind. Erst 1907 wurde die Idee des „Mother’s Work Day“ wieder aufgenommen. Anna Marie Jarvis ehrte am „Memorial Mothers Day Meeting“ ihre Mutter. Nachdem dieser Feiertag dann 1914 offiziell in den Staaten einegführt wurde, übernahm man im Jahr 1922 auch hier in Deutschland die Idee. In den Schaufenstern diverser Blumenläden hingen Plakate mit dem Spruch „Ehret die Mutter“ und während des Krieges feierte man die Frauen als „Heldinnen am Volk“, denn die Mütter zeugten neue Soldaten. Klar, jedes Jahr erfreuen sich die Blumenläden an einem Umsatzplus (in der Muttertagswoche bis zu 130 Millionen Euro Umsatz) an diesem Tag, denn zum Muttertag dürfen dieses auch am Sonntag geöffnet haben. Jeder Deutsche gibt im Schnitt 25 Euro für Blumen und andere Muttertagsgeschenke aus.

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