Manche wurden Opfer ihrer selbst, andere verschwanden aufgrund steigender Konkurrenz. Das Mobilfunkgeschäft hat schon einige Hersteller kommen und wieder gehen sehen. Wir haben 10 große Handy-Unternehmen, die es heute nicht mehr gibt.

Nummer 10: Siemens

Lange Zeit eine richtig große Nummer im Business, ist Siemens heutzutage für nur noch für verschiedene Antriebs- und Gebäudetechniken verantwortlich. Das S55, von Siemens im Jahre 2002 gefertigt, galt damals als Vorreiter in Sachen Innovationen. 499 Euro teuer bot es eine Ansteckkamera und GPRS-Unterstützung. Mit der wachsenden Multimedialisierung hat der Konzern sein Handy-Segment schon bald an BenQ verkaufen müssen.

Nummer 9: BenQ

Doch auch die Taiwanesen konnten Siemens nicht retten. 2005 hatte, damals noch als BenQ Mobile betitelt, das Unternehmen mit der Übernahme großes vor. Man wollte zum führenden Handyhersteller der Welt werden. Doch die Pläne mussten schnell korrigiert werden. Ein Jahr später folgte also der Insolvenzantrag, 2007 dann die große Pleite.

Nummer 8: Alcatel

Vereinzelt finden aufmerksame Käufer in kleineren Länden noch Handys mit dem Label von Alcatel. Der eigentlich aus Frankreich stammende Hersteller hat mit diesen Geräten aber nichts mehr zu tun. Denn Alcatel wurde schon vor mehreren Jahren vom chinesischen Konzern „TCL Communications“ übernommen.

Nummer 7: Sendo

Hierzulande nicht allzu bekannt, war Sendo gerade in Großbritannien ein echter Branchen Primus. Anfangs noch mit Einfach-Handys gestartet, integrierte sich das Nonplusultra Betriebssystem Symbian S60 mehr und mehr in die Geräte von Sendo. Schließlich kaufte Motorola das Geschäft und fuhr es in Europa gegen die Wand. In Asien gibt es heute noch einige wenige Modelle.

Nummer 6: Trium

Qualität konnte man Trium nicht wirklich nachsagen. Dafür waren die Geräte aber günstig in der Anschaffung. Hinter Trium arbeitete übrigens Mitsubishi, welche ja ansonsten eher für Motoren bekannt sind. Macht aber nichts, in Deutschland waren die Produkte ohnehin nur wenige Jahre erhältlich.

Nummer 5: Grundig

Ja, auch Grundig hat für viel Aufsehen auf dem Handy-Markt gesorgt. Fast unvergessen ist das Grund Mobile A110. Hergestellt im Jahr 2005 war es eines der bestverkauften Mobilfunkgeräte überhaupt. Mittlerweile hat sich aber auch Grundig Größen wie Samsung und Apple erlegen. Es bleiben schöne Erinnerungen an das erste Farbdisplay oder rauschfreie Telefonate.

Nummer 4: Palm/OS

Er war der Branchen-Pionier schlechthin: Palm. Viele prophezeiten dem Unternehmen eine goldene Zukunft – die allerdings recht schnell Endete. Palm galt als Führend in Bezug auf PDA-Geräte. Aber irgendwann verlor man den Anschluss. Konkurrenten zogen vorbei und ließen Palm samt dem berühmten „Palm OS“ untergehen.

Nummer 3: HP

Ganz untergegangen ist HP hingegen noch nicht. Immerhin fertigt Hewlett-Packard heute erfolgreich Computer. Kurz davor übernahm die Konzernspitze noch den PDA-Produzenten Palm. Viel Geld hilft leider nicht immer viel. So blieb es nicht aus, dass auch die aussichtsreichsten Smartphones wie das Pre3 schnell von der Bildfläche verschwanden. Im Jahr 2012 stellte man die Arbeit endgültig ein.

Nummer 2: E-Ten

Chinesische Unternehmen schlagen sich durch. So probierte sich E-Ten in diversen Bereichen. Neben elektronischen Geräten produzierte das Unternehmen auch Smartphones und Handys. Leider hat es nie für den Durchbruch gereicht, wodurch E-Ten in Deutschland fast spurlos vorbeizog.

Nummer 1:

Auch deutsche Firmen haben sich auf dem Handy-Markt versucht. Eines davon, Maxfield aus Düsseldorf, erschien erstmals 2007. Max-Onyx hieß ihr letztes Gerät und bot einen bunten Mix aus MP3-Player und Mobilfunkgerät. Ein weiteres Jahr später setzte der mit involvierte Franjo Poth dem Ganzen einen Schlussstrich und stellte den Antrag auf Insolvenz.

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