Haben Sie den Namen Gabourey Sidibe gehört? Nein? Dann geht es Ihnen wie einer Mitarbeiterin von Chanel. Der Name gehört allerdings einer jungen Frau, die nun mit ihren 34 Jahren sehr bekannt sein müsste. Sie wurde vor ungefähr acht Jahren als Jungschauspielerin über Nacht zur Berühmtheit. In ihrer Rolle in „Precious“ wurde sie zum Megastar und ist seitdem in Serien wie „The Big C“ oder „American Horror Story“ zu sehen.

Peinlicher Vorfall

Auch Schauspieler haben es schwer. Diskriminierungen kommen immer wieder hervor. Davon kann auch die mittlerweile deutsche Motsi Mabuse ein Lied singen. Diskriminierung ist noch immer ein sehr großes Thema und wahrscheinlich nun wieder mehr geworden. Dank der Sozial Media ist es für Menschen sehr leicht, Mitmenschen zu beleidigen. Die aus Südafrika stammende Tänzerin Mabuse, die als Jurymitglied von Let´s Dance arbeitet, wird noch heute beschimpft, obwohl sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat. Sidibe geht es nicht anders. Besonders der Gang nach Chanel war für sie eine sehr schlimme Erfahrung.

Was ist passiert?

Gabourey erinnert sich an einen Vorfall in einem Chanel-Geschäft. Dort war eine sehr unfreundliche Verkäuferin vor Ort. „Sie begrüßte mich, aber ihr Gesichtsausdruck verriet mir, dass sie dachte, ich hätte mich verirrt“, berichtet die Schauspielerin. Obwohl sie eine Chanel-Tasche bereits in ihren Händen hielt, bediente die Verkäuferin sie als wäre sie ein kleines Kind. Andere Kunden sprachen die Verkäuferin darauf an und klärten sie auf. Diese wusste nämlich nicht, wer vor ihr stand. „Plötzlich beriet mich die Frau, die mich eben noch aus dem Store dirigieren wollte, über die verschiedenen Sonnenbrillenmodelle“, erzählt sie weiter. Sie überlegt bis heute, wieso sie so herablassend behandelt wurde: „Ich denke, weil ich schwarz bin – oder fett. Vielleicht habe ich mein ganzes Leben fälschlicherweise angenommen, dass ich mies behandelt werde, weil jemand rassistisch ist – aber in Wirklichkeit taten sie das, weil ich fett bin. Das fühlt sich auch schei*e an. Das ist nicht in Ordnung.“

SchnäppchenDealer

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