Den Ort Red Lake in Minnesota kürte ein Reporter der Washington Post zu dem Ort, an dem man nicht leben müssen will. Das kuriose an der Geschichte: Er überlegte es sich anders und zog kurzerhand selbst mit seiner Familie dort hin.

Red Lake als hässlichster Ort 

Als der Reporter Christopher Ingraham letztes Jahr eine Studie zu den schönsten Gegenden in Amerika zu lesen bekam, wurde schnell klar, welche Gegenden im Vergleich dazu die weniger schönen seien. Bundesstaaten wie North Dakota und Minnesota gehören dabei eher ans untere Ende der Tabelle. Ganz am Ende landete der Ort Red Lake, da er einfach nicht so viel zu bieten hätte wie andere Städte.

Anhand der Studie war auch für Ingraham schnell klar: „Red Lake ist die schlimmste Ecke Amerikas. Hier will man wirklich nicht leben müssen“. Ein sehr voreiliges Urteil, wenn man bedenkt, was der Reporter im Jahr darauf tat.

Umzug in den „hässlichsten Ort“

Nur ein halbes Jahr später will er plötzlich mit seiner Familie in den von ihm so schrecklich beschrieben Ort ziehen. Und dies sollte kein Witz sein, wie er selbst auf Twitter verkündete. Mindestens zwei Jahre wolle er dort bleiben. Doch wie kam es zu der Wendung?

Kurz nachdem er sein Urteil über den Ort Online gestellt hatte, entfachte ein Shitstorm der Menschen aus Minnesota. Dabei entstand der sarkastische Hashtag „ShowMeYourUglyCounties“ (Zeige mit deine hässlichen Bezirke), durch den Menschen Bilder von Naturschönheiten aus ihren Orten – auch aus Red Lake!- posteten und so die Studie kritisierten.

Reporter verliebte sich in die Gegend

Viele Städte kamen bei der Studie nicht gut weg, doch nur die Bewohner von Red Lake wehrten sich vehement  dagegen und gingen weiter verbal auf den Reporter los. So reiste er mit seiner Familie nach Minnesota und wurde zu einer eigenen Überraschung überaus freundlich in Red Lake empfangen. Und der Trip scheint ihn überzeugt zu haben und so entstand schnell die Idee dorthin zu ziehen. Er hatte sich in die Gegend verliebt, die er zuvor noch als hässlichste Gegend verschrien hatte.

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