Ein Film, der die Gemüter wieder komplett aus der Fassung bringt. Das ist der neue Streifen von Lily Collins. Das Thema Magersucht spielt in den Filmen aktuell keine große Rolle mehr. Jedoch wollte die Schauspielerin es sich nicht nehmen lassen, die sehr ernste Rolle zu spielen. Der Film ist durch Netflix produziert worden. Die Firma  wollte direkt durch dieses behandelte Thema mit den Vorurteilen aufräumen und erntet natürlich viel Kritik.

Verharmlosung einer Essstörung

Es gibt aktuell unterschiedliche Arten von Essstörungen. Dabei wird in den Medien das Verhalten vieler junger Frauen bagatellisiert. Die Wichtigkeit des Themas scheint komplett untergegangen zu sein. Es wird jedoch vergessen, dass viele Frauen noch immer an dieser Krankheit sterben und verelenden. Viele Kritiker behaupten jedoch, dass die Krankheit in dem Film von Collins verharmlost dargestellt wird. Anstatt einen Ausweg zu zeigen, um der Krankheit zu entkommen, wird diese noch ein wenig verschlimmert. Betroffene könnten durch diesen Film keinen Ausweg erhalten, sondern sich noch mehr in ihre Sucht stürzen.

Kritisch, jedoch sinnvoll

„To the bone“ ist ein Film, der jedoch von Experten für Essstörungen nicht nur kritisch gesehen wird. Therapeuten haben bereits Stellung bezogen und behaupten, dass das Thema Magersucht durch den Film nicht mehr zum Tabu-Thema wird. Die Gesellschaft würde durch einen Film wie diesen hinhören und die Problemlage nicht unterdrücken. Trotzdem findet der Experte Andreas Schnebel, als Leiter des CoMedicum Lindwurmhof in München, dass viele Stellen des Films grenzwertig sind. Es hätte noch intensiver nach Auswegen aus der Sucht gesucht werden müssen, um Betroffenen einen Mehrwert mit dem Film übermitteln zu können. Die Schauspielerin ist in dem Film bis auf die Knochen abgemagert und die Gefahr besteht, dass viele junge Frauen einen Nachahmungscharakter in dem Film sehen.

 

 

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