Wer erfolgreich im Drogengeschäft arbeiten will muss früh anfangen. Das hat sich zumindest ein 16-Jähriger aus München gedacht. In seinem Kinderzimmer fanden Polizisten Drogen die der Junge vor Diebstählen gesichert hatte. 

Drogenversteck durch Feuerwerkskörper gesichert 

Das Drogenlager befand sich in der Wohnung seiner Eltern, in seinem Kinderzimmer. Der Teenager aus München hatte die Idee seine Drogen mit Hilfe von Sprengsätzen aus Feuerwerkskörpern zu sichern. Sobald jemand versuchen sollte, die Drogen von ihrem Platz zu entwenden, sollte seine selbstgebaute Falle losgehen. Die Drogen bestanden aus 118 Gramm Marihuana, 31 Cannabis-Samen, 112 Ecstasy-Pillen Haschisch und weiteren Pillen.

Als das Zimmer dann von Polizisten durchsucht wurde, fanden sie neben der gebauten Falle und den Drogen, noch zahlreiche Spring- und Butterflymesser. Außerdem war unter einer Schreibtischplatte ein circa 20 Zentimeter langer, spitzer Holzpfeil festgeklebt. Im Kleiderschrank des Jungen fand man dann noch den passenden Schussapparat zum Pfeil. Die Eltern wollten von den versteckten Dingen ihres Sohnes allerdings nichts gewusst haben.

Drogenfund auch in Kinderzimmer-Lampen 

Im Oktober 2016 fand man in Frankfurt zwar keine Drogen in einem Kinderzimmer, dafür aber in einer Kinderzimmer-Lampe. In einem Paket aus Kambodscha befanden sich zwei Lampen in Minions-Form. Sie waren auf dem Weg zu einem Empfänger in Baden-Württemberg. Beim Zoll sah man, dass die Lampen unfachmännisch zusammengebaut waren. In eine von ihnen konnte man bereits hinein schauen. Darin fand man mehrere eingeschweißte, silberne Aluminiumbeutel. Insgesamt waren in den Lampen vier Beutel zu je 100 Gramm versteckt. Darin befand sich Cannabis. Das Ganze damit war 3.600 Euro wert.

Die Drogenverstecke werden immer kreativer. Und auch vor den unschuldigen Kinderzimmer werden im weitesten Sinne aber auch unmittelbar, wird scheinbar keine Rücksicht genommen.

 

 

SchnäppchenDealer

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